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Franz Schreker 80. Todestag

21.03.14 (* vor 140 Jahren † vor 84 Jahren)

† 1934

21

März

Franz Schreker war lange Zeit aus dem allgemeinen musikalischen Bewußtsein verschwunden. Er gehörte zur Wiener Moderne der Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts, aber alle seine Erfolge als Opernkomponist erzielte er außerhalb Wiens und Österreichs. Wie bei Korngold, Zemlinsky, Schulhoff und Ullmann (der in Auschwitz umkam), galt sein Werk bei den Nazis als "entartete Musik" und wurde verboten. Diese Unterbrechung führte dazu, daß er und sein Werk völlig in Vergessenheit geriet. Doch seit geraumer Zeit tritt er zu recht wieder in das Bewußtsein der Öffentlichkeit. Er starb am 21. März 1934 in Berlin an den Folgen eines Schlaganfalls.

Texte zu Franz Schreker

Ferne Klänge – ganz nah

Franz Schreker (1878–1934)

Franz Schreker galt in den ersten beiden Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts als herausragende Erscheinung der deutschsprachigen Oper neben Richard Strauss. Die Nationalsozialisten brandmarkten ihn als „entartet“. Eine Oper, an die zunächst keiner glauben wollte, obwohl sich Bruno Walter und Richard Strauss für sie einsetzten: Der Ferne Klang schockierte wegen seiner beunruhigenden Mischung aus gesellschaftskritischem Realismus und hoffmanesker Phantastik.

[Frank Harders-Wuthenow, 1.10.2001]weiterlesen ...

Franz Schreker – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Februar 2012

CD der Woche am 27.02.2012

H. von Herzogenberg

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Wer Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) nur als Brahms-Epigonen abtut, greift zu kurz – wie das Label cpo mit seiner großangelegten Herzogenberg-Edition beweist. Deren jüngste Folge – das Gesamtwerk für Violine und Klavier – führt einmal mehr mit Nachdruck die Qualitäten des Komponisten vor [...]

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