Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Griechische Nationaloper: Vierte Amtszeit für Giorgos Koumendakis
Die neue Amtszeit des Künstlerischen Direktors dauert bis Anfang 2029
Giorgos Koumendakis, Foto: Andreas Simopoulos
Mit Beschluss der Kulturministerin Lina Mendoni und des stellvertretenden Kulturministers Jason Fotilas vom 18. Dezember 2025 wurde der Komponist Giorgos Koumendakis für eine vierte, dreijährige Amtszeit als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper bestätigt. Die neue Amtszeit beginnt am 13. Januar 2026 und endet am 12. Januar 2029. Giorgos Koumendakis, der die Künstlerische Leitung der Griechischen Nationaloper im Jahr 2017 übernommen hat, blickt inzwischen auf neun Jahre in dieser Position zurück und ist damit der erste Künstlerische Direktor in der 85-jährigen Geschichte des Hauses, dem eine vierte Amtszeit in Folge übertragen wurde. [07.01.2026]
WDR Sinfonieorchester, Kian Soltani und Dirigent Cristian Măcelaru
Konzerte in Köln, Frankfurt, Hamburg und Duisburg
Kian Soltani, Foto: Marco Borggreve
Die 1870er Jahre zählten nicht zu den angenehmsten im Leben von Peter Tschaikowsky. Eine gescheiterte Ehe, strenge Urteile der Musikkritiker und das ständige Bemühen um die Verheimlichung seiner Homosexualität drückten auf die Seele des Komponisten. Dennoch schuf er in dieser Zeit die heitere Variationsreihe über ein „Rokoko-Thema“, das eigentlich keines ist, stammt es doch aus der Feder von Tschaikowsky selbst und wird vielerorts als Hommage an den beschwingten Kompositionsstil Wolfgang Amadeus Mozarts beschrieben. [07.01.2026]
Konzerte der Berliner Philharmoniker im Januar 2026
Dirigenten-Debüt von Petr Popelka - Konzerte mit Anu Tali, Jordi Savall und Lahav Shani
Lahav Shani, Foto: Marco Borggreve
Das Jahr 2026 beginnt mit einem Dirigierdebüt: Die Berliner Philharmoniker spielen unter der Leitung von Petr Popelka (Chefdirigent der Wiener Symphoniker und des Radio-Symphonieorchesters Prag sowie Komponist) am 8., 9. und 10. Januar im Großen Saal der Philharmonie Berlin. Auf dem Programm stehen Antonín Dvořáks Die Waldtaube, Symphonische Dichtung op. 110, Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester »Dem Andenken eines Engels« mit Gil Shaham als Solist, und Robert Schumanns Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssymphonie. [06.01.2026]
Joshua Bell und die Academy of St Martin in the Fields auf Tournee
Werken von Johannes Brahms, Robert Schumann und Kevin Puts
Joshua Bell, Foto: Shervin Lainez
Das Violinkonzert D-Dur, op. 77 von Johannes Brahms ist für Joshua Bell ein Lieblingsstück. „Ich habe es all diese Jahre mit hunderten Dirigenten gespielt.“ Diese Musik aber gleichzeitig auch noch zu dirigieren, sei einfach „ein tolles Gefühl“. Ab Donnerstag, dem 8. Januar 2026 ist der US-Amerikaner, der seit fast vier Jahrzehnten als Solist um die Welt tourt und Grammy-preisgekrönt zu den führenden Geigern zählt, als Solist und Dirigent mit der Academy of St Martin in the Fields in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben. Es folgen Konzerte in Hannvoer, Essen, Stuttgart, Frankfurt a.M. und Köln. [06.01.2026]
Premiere am Aalto Musiktheater: "Die Fritjof-Saga"
Uraufführung der szenischen Fassung am 07.02.2026
Mirko Roschkowski übernimmt die Titelpartie des Fritjof, Foto: Mischa Blank
Als erste Premiere im neuen Jahr präsentiert das Aalto Musiktheater eine szenische Uraufführung: Am Samstag, 07. Februar 2026, um 19:00 Uhr im Aalto-Theater Essen kommt Elfrida Andrées (1841-1929) Oper Die Fritjof-Saga in Essen zum ersten Mal überhaupt in einer szenischen Fassung auf die Theaterbühne. Das auf einer altnordischen Sage basierende Libretto stammt von der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf(Nils Holgersson), die 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur gewinnen konnte. Andrée und Lagerlöf hatten sich 1894 mit Fritjof-Saga beim Wettbewerb zur Eröffnung des neuen königlichen Opernhauses in Stockholm beworben, zu einer Aufführung kam es jedoch nicht. [06.01.2026]