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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Domenico Scarlatti 260. Todestag

† 1757

23

Juli

Domenico Scarlatti, der Sohn des Opernkomponisten der „Neapolitanischen Schule“ Alessandro und Altersgenosse von Bach und Händel, wurde am 26.10.1685 in Neapel geboren. Musikunterricht erhielt er von seinem Vater. 1701 wurde er Organist der königlichen Kapelle in Neapel, ab 1707 war er in Venedig. Dort lernte er Georg Friedrich Händel kennen und freundete sich trotz Rivalität mit ihm an. Beide lieferten sich angeblich in Rom, wo Scarlatti auch als Kapellmeister und Opernkomponist wirkte, einen Wettkampf, in dem Händel im Orgelspiel siegte, während Scarlatti das Cembalospiel für sich entschied. Ab 1720 war er in Lissabon, 1729 wurde er an den Hof des spanischen Infanten als Hofcembalist nach Sevilla berufen, 1733 nach Madrid. Domenico Scarlattis gilt als ein bedeutender Wegbereiter in der Entwicklung der Klaviermusik. In seinen etwa 600 meist einsätzigen „Sonaten“ für das Cembalo – die Werke aus seiner Lissabonner Zeit gingen dabei durch ein Erdbeben verloren – hat er die Spieltechnik um kühne Möglichkeiten bereichert und mit neuartiger Themengebung und virtuosem Stil der Klaviermusik neue Wege gewiesen. Seine Cembalosonaten bezeichnete er als „Essercizi“. Domenico Scarlatti starb am 23. Juli 1757 in Madrid, er wurde im Kloster Convento de San Norberto beigesetzt. Das Kloster wurde 1864 abgerissen, so dass sein Grab nicht mehr erhalten ist.

Domenico Scarlatti – CD-Einspielungen

Günter Bialas 110. Geburtstag

* 1907

19

Juli

Der am 19.07.1907 in Bielschowitz (Oberschlesien) geborene Komponist Günter Bialas wäre heute 110 Jahre alt geworden. Er studierte in Breslau und Berlin, bevor er 1939 als Dozent für Musiktheorie und Komposition an das Institut für Musikerziehung der Universität Breslau berufen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er über Detmold nach München, wo er ab 1959 als Professor für Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik in München lehrte. Von seinen zahlreichen Werken wurden u.a. Hero und Leander (nach Grillparzer) 1966 in Mannheim uraufgeführt, Die Geschichte von Aucassin und Nicolette 1969 in München und Der gestiefelte Kater (nach Tieck) 1975 bei den Schwetzinger Festspielen. Dem Andenken des Komponisten ist der Bialas-Kompositionswettbewerb gewidmet, der alle zwei Jahre von der Hochschule für Musik und Theater München und der GEMA-Stiftung in wechselnden Kategorien ausgerichtet wird.

Günter Bialas – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Juli 2011

CD der Woche am 04.07.2011

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Ein bisher unveröffentlichter Live-Mitschnitt von Svjatoslav Richter? Das sollte als Kaufempfehlung reichen, war Richter doch einer der großen Pianisten des letzten Jahrhunderts, der die Enzyklopädie des Klavierspiels durch ein essentielles Kapitel bereichert hat. Man kann nur hoffen, dass diese CD [...]

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