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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Jean Françaix 20. Todestag

† 1997

25

September

Vor zwanzig Jahren starb der französische Komponist Jean Françaix. Er wurde auch als „der jüngere Ravel“ bezeichnet, war auch ein Virtuose auf dem Klavier, widmete sich aber hauptsächlich dem Komponieren. Sein Schaffen ist sehr vielseitig und umfasst Orchesterwerke, Vokalmusik, Opern, Ballette, Filmmusiken zu zwölf Filmen sowie Kammermusik. Er komponierte besonders viel für Blasinstrumente wie z.B. Neun charakteristische Stücke für zehn Bläser. Seine Werke sind originell und witzig und zeichnen sich durch Eleganz, Erfindungsreichtum und rhythmische Raffinesse aus. Sein Ziel war es, „musique pour faire plaisir (Musik, die Freude macht)“ zu komponieren, was ihm auch gelungen ist. Geboren wurde er am 23. Mai 1912 in Le Mans in eine musikalische Familie. Sein Vater war Direktor des Konservaotiums von Le Mans, ein Musikwissenschaftler, Komponist und Pianist, seine Mutter war Gesangslehrerin. Er war Schüler von Nadia Boulanger und gewann mit 18 Jahren den Preis des Pariser Conservatoires für Klavier. Mit 20 Jahren bereits komponierte er sein wichtigstes Werk, Concertino für Klavier, für das er große Anerkennung als Komponist erhielt. Zu seinen wichtigsten Vokalwerken gehören das Oratorium L'Apocalypse de Saint-Jean (Die Apokalypse des heiligen Johannes) und die Kantate La Déploration de Tonton (chien fidèle) (Beweinung des treuen Hundes Tonton) für Mezzosopran und Streichorchester. Seine bekanntesten Werke für Tasteninstrumente sind Insectarium für Cembalo, Acht exotischen Tänze für zwei Klaviere, Marche solennelle (feierlicher Marsch) für Orgel sowie seine Klaviersonate. Am 25. September 1997 starb Jean Françaix in Paris.

Jean Françaix – CD-Einspielungen

Jean Sibelius 60. Todestag

† 1957

20

September

Am 8. Dezember 2015 feierte die Welt den 150. Geburtstag von Jean Sibelius, dem wichtigsten Komponisten Finnlands. Als er in der Provinzhauptstadt Hämeenlinna rund hundert Kilometer nördlich von Helsinki als Sohn eines Arztes das Licht der Welt erblickte, war Finnland noch ein Teil von Schweden und nach dem Russisch-Schwedischen Krieg von 1908 ein Teil von Russland. Erst 1917, nach der Russischen Revolution, erlangte das Land die Unabhängigkeit. Als Sibelius drei Jahre alt war, starb sein Vater. Ursprünglich wollte er Jurist werden, er gab aber das Jurastudium auf, um in Helsingfors, Berlin und Wien Musik zu studieren. 1897 erhielt er vom finnischen Staat einen Ehrensold auf Lebenszeit, der ihm ein Leben als freier Komponist ermöglichte. Für sein Heimatland ist er mehr als nur Musiker. In seinen Werken, die in seiner frühen Schaffensperiode von Grieg beeinflusst waren, spiegeln sich finnische Landschaft und Lebensart. Sein Werk trug maßgebend zur Entstehung eines finnischen Nationalgefühls bei, die symphonische Dichtung Finlandia op. 26 (1900) wurde zur heimlichen Nationalhymne der Finnen. Weitere Werke, deren Popularität bis heute ungebrochen ist, sind vor allem die Karelia-Suite op. 11 (1893), die Lemminkäinen-Suite op. 22 (1895), Tapiola op. 112 (1926) und ein Valse triste aus der Schauspielmusik Kuolema op. 44 (1904). Als Sibelius am 20. September 1957 auf seinem Landgut Järvenpää starb, hinterließ er außerdem sieben Sinfonien, ein Violinkonzert, Kammermusik, Klavierwerke, Chorwerke sowie eine Oper (Die Jungfrau im Turme, 1896) und zahlreiche Schauspielmusiken.

Jean Sibelius – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom September 2011

CD der Woche am 05.09.2011

The Auryn Series XXXI
Auryn's Haydn: op. 77, 103, 42

The Auryn Series XXXI<br />Auryn’s Haydn: op. 77, 103, 42

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In rascher Folge hat das Stuttgarter Label Tacet die Einspielung sämtlicher Streichquartette Joseph Haydns mit dem Auryn Quartett komplettiert. Mit dem letzten Volume, das die beiden Quartette aus op. 77 und die einzeln veröffentlichten Opera 103 und 42 koppelt, liegen nun alle Haydn-Quartette in [...]

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