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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Herbert von Karajan 30. Todestag

† 1989

16

Juli

* vor 111 Jahren
† vor 30 Jahren
16.07.19

Herbert von Karajan 30. Todestag

Herbert von Karajan / Warner Classics

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Am 16. Juli 1989 starb Herbert von Karajan in Anif bei Salzburg. Mit seinem Tod ging eine Ära zu Ende, denn der Dirigent gehörte jahrzehnte lang zu den markantesten Musikerpersönlichkeitendes 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod von Wilhelm Furtwängler ernennen ihn die Berliner Philharmoniker 1955 zu ihrem Chefdirigenten auf Lebenszeit, 1956-1960 übernimmt er zusätzlich die Leitung der Salzburger Festspiele, deren Direktorium er bis 1988 angehört und von 1957 bis 1965 die Leitung der Wiener Staatsoper. 1967 gründet er die Salzburger Osterfestspiele, inszeniert selbst Opern und gründet in Monte Carlo die Firma Telemonial, die sich um die Vermarktung der Viodeoproduktionen von Opern und Konzerten kümmert. Rastlos tätig, schreckt er auch nicht vor Konfrontationen zurück, beispielsweise als er 1983 gegen den Willen des Orchesters die junge Klarinettistin Sabine Meyer engagiert. Neben Konzerten und Tourneen mit den Berliner Philharmonikern ist seine Zeit als Chef des Orchesters vor allem durch eine umfangreiche Aufnahmetätigkeit geprägt, sowie die Förderung junger Künstler wie Anne Sophie Mutter, Evgeni Kissin, Gundula Janowitz, Anna Tomowa Sintow oder Hildegard Behrens. Die junge Cecilia Bartoli reiste Mitte Juli 1989 nach Salzburg zu einem Vorsingen bei Herbert von Karajan, das jedoch durch seinen Tod nicht mehr zustande kam.

Herbert von Karajan – CD-Einspielungen

Eduard Brunner 80. Geburtstag

* 1939

14

Juli

* vor 80 Jahren
† vor 2 Jahren
14.07.19

Eduard Brunner 80. Geburtstag

Eduard Brunner / MGB

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Am 14. Juli 1939 wurde der Schweizer Klarinettist Eduard Brunner in Basel geboren. Der Meister der Klarinette war als Solist und Kammermusikpartner weltweit bekannt und gefragt. Die Basis für seine Karriere erwarb er sich am Konservatorium in Basel, das er mit 18 Jahren mit dem Solisten- und Orchesterdiplom abschloss. Im Anschluss daran vertiefte er seine Studien bei Louis Cahuzac in Paris und startete bereits mit 20 Jahren seine Karriere als Solist und Kammermusiker. Häufige Partner waren ihm der gleichaltrige Oboist Heinz Holliger und der etwas ältere Flötist Aurèle Nicolet, beide mit ihren Instrumenten ähnlich bekannt und erfolgreich wie Brunner. 1962 wurde Brunner Soloklarinettist bei den Bremer Philharmonikern, 1963 wechselte er in gleicher Position zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Raphael Kubelik. Als Professor für Klarinette in Saarbrücken und Karlsruhe gab Eduard Brunner zwischenzeitlich sein Wissen und Können auch im Unterricht an Studierende weiter. Rund 250 Werke aus dem umfangreichen Klarinetten-Repertoire spielte er in zahlreichen Platten- und CD-Aufnahmen mit prominenten Partnern wie Alfred Brendel, Oleg Kagan, Gidon Kremer, András Schiff, Juri Bashmet, Kim Kashkashian oder Natalia Gutman ein. Viele Komponisten schrieben für ihn Konzerte und Kammermusikwerke, u.a. Christóbal Halffter, Edisson Denisow, Augustyn Bloch, Toshio Hosokawa und vor allem Helmut Lachenmann. Auch bei namhaften Wettbewerben wie dem ARD Musikwettbewerb war die Erfahrung und das künstlerische Urteil Eduard Brunner als Juror regelmäßig gefragt. Sein letztes öffentliches Konzert gab der Künstler bei der Saarbrücker Sommermusik 2016 zusammen mit den Et Arsis Piano Quartet. Eduard Brunner starb am 27. April 2017 in München im Alter von 77 Jahren.

Eduard Brunner – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Juli 2014

CD der Woche am 14.07.2014

Pétur Sakari The Great Organ of Saint-Étienne-Du-Mont, Paris

Pétur Sakari<br />The Great Organ of Saint-Étienne-Du-Mont, Paris

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Obwohl er sich, rein formal gesehen, noch im Studium befindet, kann man Pétur Sakari zumindest nach dem Hören dieses Orgelrezitals getrost als eine außergewöhnlich talentierte Musikerpersönlichkeit bezeichnen. Technische Grenzen scheint es für ihn nicht zu geben, er stürzt sich mit ansteckender [...]

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