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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Philippe Jaroussky 40. Geburtstag

Philippe Jaroussky 40. Geburtstag
* 1978

13

Februar

Der gebürtige Pariser Philippe Jaroussky ist einer der prominentesten Vertreter in einem noch immer außergewöhnlichen Stimmfach. Der Grundstein für eine steile Karriere als Countertenor war gelegt, als er 1999 bei den Festivals von Royaumont und Ambronay mit dem Ensemble Il Seminario Musicale unter Gérard Lesne in Alessandro Scarlattis Oratorium Sedecia auftrat. Und nach seinem inoffiziellen Deutschland-Debüt 2004, als Jaroussky für den erkrankten Andreas Scholl einsprang, fand 2005 sein offizielles und von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeiertes Deutschland-Debüt als Telemaco in einer Neuproduktion von Monteverdis Il Ritorno d’Ulisse in patria an der Berliner Staatsoper statt. 2008 wurde Philippe Jaroussky als „Sänger des Jahres“ mit einem "Echo Klassik" ausgezeichnet – als erster Countertenor in der Geschichte dieses Preises. 2012 begeisterte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen an der Seite von Cecilia Bartoli und Andreas Scholl in Händels Julius Cäsar. Der Franzose gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Interpreten virtuoser Barockarien, sondern auch als Entdecker bisher unbekannten Repertoires, das in seinen Interpretationen sodann die Klassik-Charts stürmt. So verdanken wir ihm zum Beispiel vergessene Arien des legendären Kastraten Carestini. 2015/16 war Jaroussky Artist in Residence beim Konzerthaus Berlin. 2016 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (332183) Jaroussky. Für sein Album Green wurde er 2016 erneut als „Sänger des Jahres“ beim ECHO Klassik ausgezeichnet. In der Saison 2016/17 war er Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Heute, am 13. Februar, feiert der erfolgreiche Sänger seinen 40. Geburtstag. Dazu herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Philippe Jaroussky – CD-Einspielungen

Willi Domgraf-Fassbaender 40. Todestag

† 1978

13

Februar

Vor vierzig Jahren ist der Vater der berühmten Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender, Willi Domgraf-Fassbaender, gestorben. Er galt mit seiner wunderbar geschmeidigen Stimme und seiner exzellenten Technik als einer der besten lyrischen Baritone der Zeit zwischen den Weltkriegen. Geboren wurde er am 19. Februar 1897 in Aachen als Willi Fassbaender. Den Doppelnamen „Domgraf-Fassbaender“ legte er sich während seiner Zeit in Stuttgart zu, um die häufigen Verwechslungen mit seinem Kollegen Wilhelm Fassbinder zu vermeiden. Nach seinem Studium in Aachen, Berlin und Mailand debütierte er 1922 am Stadttheater Aachen als Graf Almaviva in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Esfolgten Engagements in Berlin (1923-1925), in Düsseldorf (1925-1927) und in Stuttgart (1927-1930). Von 1930 bis 1948 sang er regelmäßig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und machte sich in dieser Zeit besonders als Mozart-Sänger einen Namen, vor allem in seiner Paraderolle des Figaro in Mozarts Oper. Nach dem Krieg ließ sich Domgraf-Fassbaender in Nürnberg nieder. Dort betreute er u.a. die Städtischen Bühnen als Oberspielleiter und wirkte ab 1954 als Professor am Meistersinger-Konservatorium. Er war ein gefragter und erfolgreicher Gesangspädagoge. Seine bedeutendsten Schülerinnen waren Rita Streich sowie seine Tochter Brigitte Fassbaender. Willi Domgraf-Fassbaender starb am 13. Februar 1968 in Nürnberg. Sein Vermächtnis ist auf zahlreichen Schallplatteneinspielungen überliefert, die zum Teil auch als CD-Wiederveröffentlichungen erschienen sind.

Willi Domgraf-Fassbaender – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Februar 2013

CD der Woche am 11.02.2013

Gottfried Heinrich Stölzel Quadri di Dresda e Bruxelles

Gottfried Heinrich Stölzel<br />Quadri di Dresda e Bruxelles

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In Grünstädtel, heute ein Ortsteil der Stadt Schwarzenberg im Erzgebirge, erblickte Gottfried Heinrich Stölzel 1690 als Sohn des örtlichen Schulmeisters und Organisten das Licht der Welt. Vom Vater erhielt er den ersten musikalischen Unterricht, 1705 wechselte er auf das Gymnasium von Gera, zwei [...]

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