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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Boris Pergamenschikow 70. Geburtstag

* 1948

14

August

Der international gefeierte Cellist Boris Pergamenschikow darf heute selbst feiern und die Musikwelt darf ihm zum 70. Geburtstag gratulieren. Geboren am 14. August 1948 in St. Petersburg, beginnt er bereits im Alter von sechs Jahren am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition und Cello zu studieren. Seinen ersten nationalen Preis gewinnt er 1970 in Moskau, 1974 erringt er den 1. Preis beim 5. Internationalen Tschaikowsy-Wettbewerb. Von da an ging seine Solo- und Kammermusikkarriere steil bergauf. Zusammen mit Gidon Kremer war er lange Jahre regelmäßig Gast beim Kammermusikfestival in Lockenhaus. 1977 emigriert er mit seiner Familie in den Westen und nimmt eine Professur an der Hochschule für Musik und Tanz Köln an. 1982 debütiert Pergamenschikow erfolgreich in den USA. 1987 unterrichtet er an der Musikakademie in Basel, ab 1998 hat er einen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin inne. Am 30. April 2004 ist Boris Pergamenschikow in Berlin gestorben.

Boris Pergamenschikow – CD-Einspielungen

Kathleen Battle 70. Geburtstag

Kathleen Battle 70. Geburtstag
* 1948

13

August

Am 13. August feiert die amerikanische Sopranistin Kathleen Battle ihren 70. Geburtstag. Ihre Ausbildung erhielt sie an der University of Cincinnati, nachdem sie zunächst Mathematik studiert hatte und debütierte 1972 beim Festival von Spoleto im Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Bereits 1976 folgte ihr Debüt an der New York City Opera als Susanna in Le Nozze di Figaro, 1978 ihr Met Debüt in der kleinen Rolle des jungen Hirten in Wagners Tannhäuser. Schnell folgten Engagements an den großen europäischen Bühnen und Fesivals, darunter Glyndebourne und Salzburg. Mozart und Strauss-Partien wie Zerlina, Despina, Sophie und Zerbinetta gehörten zu ihren Glanzrollen. 1984 sang sie in Mozarts Entführung das Blondchen und feierte große Erfolge 1985 als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos an der Covent Garden Opera London. Zehn Jahre später, 1994, dann der Skandal: Der damalige Generaldirektor der New Yorker Met entließ sie aus ihrem Vertrag an seinem Haus, wo sie in Donizettis La Fille du Régiment die Hauptrolle singen sollte wegen ihres unprofessionellen Verhaltens und kündigte alle weiteren geplanten Engagements. In der Tat war Kathleen Battles Ruf in Sachen Unpünktlichkeit und Differenzen mit Künstlerkollegen legendär.

Bereits 1987 mußte die Wiener Staatsoper zum ersten Mal in ihrer 143jährigen Geschichte eine Vorstellung ausfallen lassen, weil Battle drei Stunden vor der Aufführung absagte. Erst 22 Jahre nach dem Eklat, im Novermber 2016, trat Kathleen Battle wieder an der New Yorker Met auf, allerdings nicht in einer Opernrolle, sondern in einem auf sie zugeschnittenen Konzert mit dem Titel: "Underground Railroad - A Spiritual Journey". Zwar begann das Konzert 40 Minuten später als geplant, war aber ein überwältigender Erfolg für die Sängerin.

Franz Lehrndorfer 90. Geburtstag

Franz Lehrndorfer 90. Geburtstag
* 1928

10

August

Sein Name war in der Organistenszene weit über die deutschen Grenzen hinaus ein Begriff: Franz Lehrndorfer war berühmt nicht nur wegen seiner Interpretationen der klassischen Orgelmeister sowie besonders auch zeitgenössischer Komponisten, sondern vor allem wegen seiner bewunderten Improvisationskunst. Zu seinem 90. Geburtstag soll daher an diesen großen Künstler und Lehrmeister in memoriam erinnert werden. Lehrndorfer wurde am 10. August 1928 in Salzburg geboren, wuchs aber in Kempten im Allgäu auf. Sein Vater, ein Chorleiter und Musikwissenschaftler, vermittelte ihm die musikalischen Grundlagen. Am humanistischen Gymnasium in Kempten machte Lehrndorfer das Abitur und studierte anschließend von 1948 bis 1951 Katholische Kirchenmusik in München. Das Studium schloss er 1952 mit der Meisterklasse für Orgel ab. Bereits ein Jahr zuvor war er schon als Orgellehrer am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen tätig, bis er 1962 an die Hochschule für Musik nach München berufen wurde. Dort leitete er die Abteilung für Katholische Kirchenmusik und Orgel bis zu seiner Emeritierung 1993. Parallel dazu war er von 1969 bis 2002 Domorganist am Münchner Liebfrauendom. Daneben hatte er von 1998 bis 2003 noch eine Gastprofessur an der Katholischen Universität in Porto (Portugal) inne. Zu Beginn seiner Karriere errang Franz Lehrndorfer 1957 den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. 1965 erhielt er den Staatlichen Kunstförderungspreis, 1981 den Deutschen Schallplattenpreis („Orgelmusik aus dem Münchener Dom“). Neben weiteren Auszeichnungen und Ehrungen wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Päpstlichen Hochschule für Musik in Rom, der Bayerische Verdienstorden sowie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Neben seiner Lehr- und Konzerttätigkeit komponierte Franz Lehrndorfer auch Messen, Lied- und Chorsätze, verfasste Bearbeitungen und schrieb Kompositionen für die Orgel. Er starb am 10 Januar 2013 in München.

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