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Wilfried Hiller 75. Geburtstag

15.03.16 (* vor 76 Jahren)

* 1941

15

März

Seinen 75. Geburtstag feiert der Komponist Wilfried Hiller: er wurde am 15.März 1941 im schwäbischen Weißenhorn geboren. Nach einem Klavierstudium am Augsburger Konservatorium arbeitete er zunächst als Organist und Ballettrepetitor und studierte dann an der Münchner Musikhochschule Komposition, Opernregie, Schlagzeug sowie Musiktheorie. Ab 1967 war Hiller Schlagzeuger u.a. an der Bayerischen Staatsoper und am Gärtnerplatztheater. 1968 gründete er die Konzertreihe »musik unserer zeit«. 1971 bis 2005 war er Musikredakteur beim Bayerischen Rundfunk, 1989 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 1993 Kompositionslehrer am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium. Jörg Widmann war hier einer seiner ersten Schüler. Die Bekanntschaft mit Karl Amadeus Hartmann und Carl Orff waren für seine kompositorische Arbeit wegweisend. Mit Carl Orff arbeitete Hiller bis zu dessen Tod 1982 eng zusammen. Die Begegnung mit Michael Ende in der Villa Massimo in Rom 1978 war der Beginn einer langdauernden, fruchtbaren künstlerische Zusammenarbeit und gab ihm wichtige künstlerische Impulse. Es entstanden Stücke wie Vier musikalische Fabeln, Der Goggolori, Der Rattenfänger und Das Traumfresserchen, die meistgespielte deutschsprachige Oper der Nachkriegszeit. Wilfried Hiller wurde mit zahlreichen Preisen und internationalen Stipendien ausgezeichnet. 2005–2008 war er Präsident des Bayerischen Musikrats, 2009–2012 künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg. Er ist Vorsitzender der Carl-Orff-Stiftung und Präsident der deutschen Jean-Sibelius-Gesellschaft.

Wilfried Hiller – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2011

CD der Woche am 28.11.2011

C.M. v. Weber

Tudor 1 CD/SACD stereo/surround 7159

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In all den Jahren, die mich Carl Maria von Webers Musik begleitet, kam ich immer wieder zu demselben Schluß – dass nämlich sämtliche Konzerte des „Freischützen" szenisch aufzufassen und dementsprechend mit einem erheblichen Quantum an Theatralik zu inszenieren seien, wenn ihr außerordentlicher [...]

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