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Besprechung heute

Siegfried Translateur

Wiener Praterleben
Nürnberger Symphoniker • Jan Michael Horstmann

cpo 1 CD 555 614-2

Jeder kennt den Sportpalastwalzer, kaum einer dessen Komponisten: Siegfried Translateur, geboren 1875 im oberschlesischen Bad Carlsruhe, gestorben 1944 im KZ Theresienstadt. Über 200 Werke hat er hinterlassen, einen eigenen Musikverlag gegründet, 17 Verlage haben seine Werke verlegt, und er ist Mitbegründer der späteren GEMA. In der Pallasstraße in Berlin weist eine Klang-Installation auf Translateur hin, vor seinem ehemaligen Wohnhaus in der Güntzelstraße wurde ein Stolperstein verlegt. Und immerhin hat ihn Erich Kästner in einem seiner Gedichte („Elegie mit Ei“) verewigt. Außer seinem Sportpalastwalzer sind alle seine Werke aus den Konzertprogrammen verschwunden. Somit ist diese Aufnahme, wie das ausführliche Booklet schreibt – neben dem Klangdenkmal und dem Stolperstein wie eine „späte Genugtuung…und ein weiterer Schritt, diesen ‚liebenswürdigen Meister der leichten Muse‘ wieder erlebbar werden zu lassen“.

Nürnberger Symphoniker Jan Michael Horstmann (Leitung)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Brahms-Preis 2026 geht an das Mandelring Quartett

Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein würdigt damit ein weltweit renommiertes Streichquartett

Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein freut sich, den mit 10.000 Euro dotierten Brahms-Preis 2026 an das Mandelring Quartett zu verleihen. Das 1983 von drei blutjungen Geschwistern Schmidt und einer befreundeten Bratschen-Schülerin gegründete Streichquartett hat nach ersten großen Wettbewerbserfolgen eine internationale Karriere gestartet, die bis heute ungebrochen anhält. Tourneen diesseits und jenseits des Atlantiks, von New York und Buenos Aires bis Manila und Peking prägen ihr künstlerisches Leben. Ihr 1997 gegründetes Hambacher Musikfest und die 2010 ins Musikleben gerufene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie sind weitere Zeugnisse ihrer herausragenden Stellung in der Musikwelt.
[13.04.2026]

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HfM Detmold: Zwei neue Professuren für Violine und Schlagzeug

Mirijam Contzen und Severin Stitzenberger wurden zum Sommersemester an die Hochschule berufen

Mit der Violinistin Mirijam Contzen und dem Schlagzeuger Severin Stitzenberger hat die Hochschule für Musik Detmold zum Sommersemester zwei international tätige Persönlichkeiten des Musiklebens auf Professuren berufen. „Mirijam Contzen und Severin Stitzenberger verbinden internationale Erfahrung mit großer pädagogischer Kompetenz. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihnen“, so Rektor Prof. Dr. Thomas Grosse.
[13.04.2026]

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Münchner Rundfunkorchester: 2. Konzert der Reihe "Paradisi gloria"

Zum 80. Geburtstag des lettischen Komponisten Peteris Vasks

Im zweiten Konzert der Reihe "Paradisi gloria" 2025/26 mit spiritueller Musik des 20. und 21. Jahrhunderts feiert das Münchner Rundfunkorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Ivan Repusic den 80. Geburtstag des lettischen Komponisten Peteris Vasks. Auf dem Programm am Freitag, 17. April, in der Herz-Jesu-Kirche in München-Neuhausen steht unter anderem seine Messe für gemischten Chor und Streichorchester. Es singt der BR-Chor.
[13.04.2026]

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Nächste Premiere als Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper

Brett Deans Oper "Of One Blood" thematisiert den Konflikt der Königinnen Elizabeth Tudor und Mary Stuart

Wollten Sie schon immer erleben, wenn im Nationaltheater zum ersten Mal eine neu komponierte Oper erklingt? Am Sonntag, 10. Mai 2026, bietet sich Ihnen diese seltene Gelegenheit: Die kommenden Wochen an der Bayerischen Staatsoper stehen ganz im Zeichen der Uraufführung von Brett Deans Oper Of One Blood, in deren Zentrum der folgenreiche Konflikt der beiden Herrscherinnen Elizabeth Tudor und Mary Stuart steht. Die komplexe Beziehung zwischen Elizabeth Tudor und Mary Stuart fasziniert die historische Forschung und die Welt der Kunst seit Jahrhunderten.
[13.04.2026]

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Best of 2025

Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!

De Profundis

Works for Soprano and Organ by Bach, Reubke, Reger, Nono, Gubaidulina & Manneke
Gudrun Sidonie Otto Soprano • Andreas Liebig Organ

arcantus 1 CD arc 25050

Die in der Schweiz lebende und nicht nur als Sängerin, sondern auch als Pfarrerin wirkende Sopranistin Gudrun Sidonie Otto hat bei mir mit gleich drei Publikationen im vergangenen Jahr den stärksten Eindruck hinterlassen. Neben dem ausgewählten Album hat sie in Zusammenarbeit mit dem Organisten Andreas Liebig auch ein tiefschürfendes Brahms-Dvořák-Programm („Nostalgia“) gestaltet sowie in der Edition der Werke von Johann Daniel Pucklitz einen herausragenden Part übernommen. Immer hat ihr Einsatz den Charakter einer vokalen Verkündigung.

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»Alle Best of 2025«

Kalenderblatt

Franz Danzi 200. Todestag

Franz (Ignaz) Danzi war ein deutscher Cellist, Komponist und Kapellmeister. Er wurde am 15. Mai 1763 in Schwetzingen oder Mannheim als Sohn des italienischen Violoncellisten Innocenz Danzi geboren. Den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater, später wurde er von Georg Joseph Vogler unterrichtet. Als die kurfürstliche Hofkapelle 1778 nach München übersiedelte, blieb Danzi in Mannheim und wurde Orchestermitglied und Opernkorrepetitor am neuen Hof- und Nationaltheater. 1780 fand dort die Uraufführung seiner ersten Oper Azakia statt. 1781 siedelte er jedoch nach München über und trat im Januar 1784 die Nachfolge seines Vaters als Solo-Violoncellist an.

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Weitere Infos

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass das Libretto zu "Nabucco" von Temistocle Solera zunächst Otto Nicolai angeboten wurde, der es jedoch ablehnte, so dass Verdi nach dem Misserfolg seiner Oper "Un giorno di regno" mit dieser Oper seinen Ruhm als Komponist endgültig festigen konnte?

„...“

Komponieren ist für mich mühevoll, es ist fast immer ein quälender und schmerzhafter Prozess. Sehr selten geht es mir leicht von der Hand, doch davon hängt die Qualität der Musik, soweit ich es beurteilen kann, nicht ab. Zuweilen ist das leicht Hingeschriebene effektvoller, aber auch oberflächlicher. Gewöhnlich aber bedeutet Komponieren für mich Selbstvertiefung, Berührung mit der Schönheit, Verbindung mit der immateriellen Welt.

Elena Firsova

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