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Komponisten: Aktuelle Infos

Antonio Vivaldi 280. Todestag

ital. Komponist

† 1741

28

Juli

vor 280 Jahren

in Wien


Der 28. Juli 2021 ist sein 280. Todestag – unsterblich ist er jedoch mit seinen „Vier Jahreszeiten“: Antonio Vivaldi, „il prete rosso“, der Priester mit den roten Haaren. Als Violinlehrer, Dirigent und Komponist wirkte er von 1703 bis 1740 hauptsächlich an einem Mädchenkonservatorium in Venedig, lediglich unterbrochen von Konzertreisen und einer Tätigkeit als Kapellmeister in Mantua zwischen 1720 und 1723. Vivaldi war zu Lebzeiten hochgeschätzt – Johann Sebastian Bach verfasste von neun seiner zahlreichen Konzerte Transkriptionen –, nach seinem Tod geriet er jedoch – ähnlich wie Bach – in Vergessenheit. Erst um 1930 erlebte er wieder eine Renaissance, die ihn bis zum heutigen Tag zum Superstar unter den klassischen Komponisten werden ließ. Vivaldis Solokonzerte waren stilbildend für den Hochbarock und beeinflussten darüber hinaus entscheidend die Entwicklung des Konzerts bis zur Klassik. Er hinterließ ein umfangreiches und bedeutendes Gesamtwerk mit 446 Konzerten sowie Ouvertüren, Sonaten, Opern und Kirchenmusik.

Die besten Besprechungen mit Antonio Vivaldi

10.05.2017
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8 Jahreszeiten, Liv Migdal / Solo Musica
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18.12.2020
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Vivaldissimo, Meisinger & Poland baRock
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31.05.2019
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Vivaldi, L'estro armonico / Reddress
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26.03.2021
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Villa Vivaldi, Ensemble Volcania
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»Antonio Vivaldi: Biographie und Einspielungen«

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Einojuhani Rautavaara 5. Todestag

finn. Komponist

† 2016

27

Juli

vor 5 Jahren

in Helsinki


Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara ist am 27. Juli 2016 im Alter von 87 Jahren in seiner Geburtstadt Helsinki verstorben. Geboren am 9. Oktober 1928 studierte in Turku Klavier und nach dem Abitur in Helsinki an der Jean-Sibelius-Akademie Musikwissenschaft und Komposition bei Aarre Merikanto. Dank eines Stipendiums konnte Rautavaara ab 1955 an der Juilliard School of Music in New York bei Vincent Persichetti und am Tanglewood Music Center bei Roger Sessions und Aaron Copland studieren. Er graduierte 1957, danach folgte ein Privatstudium der Zwölftontechnik bei Wladimir Vogel in Ascona. Sein umfangreiches Œuvre umfasst acht Sinfonien, Konzerte, Vokalwerke und Opern. Den größten internationalen Erfolg erlebte seine siebte Sinfonie Angel of Light von 1994 sowie Cantus Arcticus von 1972. 1997 erfolgte die UA der Oper Alexis Kivi bei den Opernfestspielen von Savonlinna zum 80jährigen Bestehen der Republik Finnland. Der Name der Oper erinnert an den ersten Nationaldichter Finnlands. 2003 erlebte die Oper Rasputin ihre UA an der Finnischen Oper in Helsinki. Seit über 30 Jahren hat das finnische Label Ondine die Werke Rautavaaras in mehr als 40 exemplarischen Aufnahmen eingespielt. Ab 1976 lehrte Rautavaara als Professor für Komposition an der Jean-Sibelius-Akademie und wirkte dort bis 1990. Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er zahlreiche in- und ausländische Auszeichnungen und Preise, u. a. den Wihuri-Sibelius-Preis und die Pro Finlandia-Medaille.

»Einojuhani Rautavaara: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im Juli

Uraufführungen im Juli

»Alle Porträts«

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