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Josef Suk 80. Todestag


† 1935

29

Mai


* vor 145 Jahren
† vor 84 Jahren
29.05.15

Der tschechische Komponist und Violinist Josef Suk war nach Antonín Dvořák der bedeutendste tschechische Sinfoniker. Er wurde am 4. Januar 1874 in Křečovice bei Prag geboren und zunächst von seinem Vater Josef Suk sen. in Orgel, Klavier und Violine unterrichtet. Später hatte er Unterricht bei dem tschechischen Geiger Antonín Bennewitz und Kompositionsunterricht bei Josef Bohuslav Foerster, Karel Knittl, and Karel Stecker. 1891 wurde er Schüler von Dvořák. Aus dieser Beziehung heraus entwickelte sich eine enge Freundschaft, die darin gipfelte, dass Suk 1898 Dvořáks Tochter Otilie heiratete. Dies war einer der glücklichsten Abschnitte in Suks Leben, das an tragischen Ereignissen nicht arm war. 1904 starb sein Freund und Mentor Antonín Dvořák, 14 Monate später seine Frau Otilie. Diese Ereignisse inspirierten Suk zu seiner Asrael-Sinfonie, wie überhaupt sein eher schmales Œuvre sehr stark autobiographisch geprägt war. Erst 1922 wurde er Dvořáks Nachfolger im Amt als Kompositionsprofessor am Prager Konservatorium. 1933 ging Suk in den Ruhestand. Zu seinen Schülern zählte Bohuslav Martinů. Josef Suk starb am 29. Mai 1935 in Benešov bei Prag. Seine bedeutendsten Werke neben der Asrael-Sinfonie sind die Streicherserenade op. 6, Radůz und Mahulena, Pohádka léta op. 29, Zrání op. 34 und Epilog op. 37.

Josef Suk – CD-Einspielungen


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