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Benny Goodman zum 105. Geburtstag

30.05.14 (* vor 109 Jahren † vor 32 Jahren)

* 1909

30

Mai

Benjamin David „Benny“ Goodman gilt als der "King of Swing". Geboren am 30. Mai 1909 in Chicago/Illinois als Sohn armer jüdischer Immigranten, spielte er schon mit zwölf Jahren Klarinette in verschiedenen Tanzkapellen seiner Geburtsstadt Chicago. Bereits Mitte der 20er Jahre war er Mitglied des Chicagoer Ben Pollack-Orchesters. Seine ersten Aufnahmen als Solist stammen aus dem Jahre 1926. 1934 gründete er seine erste eigene Big Band, in der zum ersten Mal weiße und schwarze Musiker zusammen spielten. Mit seinem legendären Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall 1938 (mit dem Schlusstitel Sing, sing, sing, sing) machte er den Jazz "über Nacht" salonfähig auch für "vornehme" Kreise der weißen amerikanischen Gesellschaft. Ab 1934/1939 spielte er zahlreiche Platten für RCA und Columbia Records ein. Als populärster weißer Bandleader der Swing-Ära feierte Benny Goodman auch in der Nachkriegszeit noch große Erfolge. Vertreter der sogenannten „Ernsten Musik“ wie Paul Hindemith, Aaron Copland, Malcolm Arnold und Béla Bartók haben ihm Kompositionen gewidmet, denn Benny Goodman spielte durchaus auch klassische Musik, so zum Beispiel das Klarinettenkonzert KV 622 und das Klarinettenquintett KV 581 von Wolfgang Amadeus Mozart.


Empfehlung vom Mai 2012

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André Watts Piano Recital 1986

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Kometenhaft war der Aufstieg von André Watts am Pianistenhimmel. Der 1946 in Nürnberg geborene Sohn eines afroamerikanischen Unteroffiziers und einer ungarischen Pianistin, der ab seinem achten Lebensjahr in den USA aufwuchs und an der Philadelphia Musical Academy studierte, trat im zarten Alter [...]

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