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Dirigent Alberto Zedda gestorben


† 2017

6

März


* vor 91 Jahren
† vor 2 Jahren
06.03.17

Der italienische Dirigent Alberto Zedda ist am 6. März 2017 89jährig in Pesaro verstorben. An der Deutschen Oper Berlin gab er sein Debüt 1961 mit Puccinis La Bohème. Bis 1963 war er dort für das italienische Repertoire zuständig und kehrte auch in den Folgejahren immer wieder an das Haus an der Bismarckstraße zurück, so etwa 2003 mit Semiramide oder einem umjubelten Tancredi 2012 sowie für zahlreiche konzertante Aufführungen seines Lieblingskomponisten Rossini, darunter L’Equivoco stravagante (Eine verrückte Verwechslung) und La Scala di Seta (Die seidene Leiter). Und auch beim Festkonzert zum 100-jährigen Bestehen der Deutschen Oper Berlin durfte er nicht fehlen. Ob Premieren oder Repertoirevorstellungen, stets leitete Alberto Zedda das Orchester mit der gleichen sanften Exaktheit. An der Wiener Staatsoper debütierte er am 29. April 1984 mit La cenerentola und leitete bis zu seiner letzten Vorstellung am 21. April 1990 mit Il barbiere di Siviglia insgesamt 47 Abende, darunter auch Aufführungen von Falstaff, I Capuleti e i Montecchi, La Bohème, La traviata und Lucia di Lammermoor. Der 1928 in Mailand geborene Alberto Zedda war im Laufe seiner Karriere u. a. künstlerischer Leiter des Rossini Opera Festivals in Pesaro und musikalischer Direktor des Festival della Valle d’Itria; weitere Stationen seiner internationalen Karriere führten ihn u. a. an die New York City Opera, nach London, Paris, Bordeaux. In seiner Tätigkeit als Musikwissenschaftler war er u. a. Mitherausgeber der historisch-kritischen Rossini-Neuedition. Im November 2016 dirigierte er seine letzten Opernaufführungen mit Rossinis Ermione in Lyon und Paris. Nun ist Alberto Zedda im Alter von 89 Jahren verstorben

Alberto Zedda – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 01.09.2014

Jean-Philippe Rameau: Les Indes galantes (Ballet heroïque en 1 Prologue et 4 Entrées)

Musique à la Chabotterie 3 CD 605013

Bestellen bei jpc

Als Jean-Philippe Rameau seine erste Oper schrieb, war er fünfzig Jahre alt und bereits ein erfolgreicher Komponist – Hippolyte et Aricie war eine tragédie en musique, die schon damals altehrwürdige französische Form des Musikdramas, sechzig Jahre zuvor von Jean-Baptiste Lully und seinem [...]

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Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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