Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzporträts

Hans Knappertsbusch 130. Geburtstag


* 1888

12

März


* vor 131 Jahren
† vor 54 Jahren
12.03.18

Hans Knappertsbusch 130. Geburtstag

Hans Knappertsbusch/audite

Bestellen bei jpc

Er war einer der eigenwilligsten und zugleich charismatischsten Dirigentenpersönlichkeiten der 1. Hälfte des 20. Jahrhundert. Geliebt und gleichermaßen gefürchtet wegen seiner Direktheit und Schroffheit, bekannt für seine Probenabneigung und gerühmt für seine Wagner-, Bruckner- und Strauss-Interpretationen, erwarb er sich bei Orchester und Publikum eine Popularität, die in der liebevollen Abkürzung „der Kna“ ihren Ausdruck fand. Dieser „Kna“ – oder Hans Knappertsbusch, wie sein vollständiger Name lautet – ist vor 130 Jahren, am 12. März 1888, in Elberfeld bei Wuppertal geboren. Bereits als Schüler betätigte er sich als Dirigent des Schulorchesters und entschied sich für diesen Beruf gegen den Willen seiner Eltern. Auch wenn er vom Leiter der Dirigentenklasse am Kölner Konservatorium als „unbegabt“ bezeichnet wurde, begann Knappertsbusch nach seiner Dissertation „Über das Wesen der Kundry in Wagners Parsifal“ eine legendäre Dirigentenlaufbahn. Erste Stationen waren ab 1909 Mülheim an der Ruhr, Bochum, Elberfeld und Leipzig, gleichzeitig assistierte er von 1909 bis 1912 in Bayreuth Siegfried Wagner. Erstmals auf sich aufmerksam machte er 1914 mit Leitung der Wagnerfestspiele in Holland. Über die Leipziger Oper und die Dessauer Hofoper, wo er 1919 Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor wurde, kam er in der Nachfolge von Bruno Walter nach 1922 München an die Bayerische Staatsoper. Von den Nazis als „politisch unzuverlässig“ eingestuft, erhielt er 1935 Dirigierverbot und orientierte sich daraufhin nach Wien, wo er die kommissarische Leitung der Wiener Staatsoper übernahm und mit den Wiener Philharmonikern zahlreiche Gastspiele absolvierte. Auch bei den Salzburger Festspielen wirkte er ab 1937 wieder mit. 1945 kehrte er nach Kriegsende – er war offiziell Generalmusikdirektor auf Lebenszeit – nach München zurück, wurde aber von den Alliierten erneut mit Berufsverbot belegt, das Anfang 1947 wieder aufgehoben wurde. Für den glühenden Wagner-Verehrer Knappertbusch, der ganz besonders den Parsifal liebte, stellte das Engagement als Dirigent zur Wiedereröffnung der Wagner-Festspiele 1951 den Höhepunkt seiner künstlerischen Laufbahn dar. Mit Ausnahme von 1953 trat er dort jedes Jahr auf. Mit Parsifal hatte Knappertbusch auch am 13. August 1964 seinen letzten Auftritt. Er starb am 25. Oktober 1965 in München an den Folgen eines Oberschenkelhalsbruches. Bestattet ist er auf dem alten Bogenhausener Friedhof in München.

Hans Knappertsbusch – CD-Einspielungen

→ Alle Porträts



Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 01.09.2014

Jean-Philippe Rameau: Les Indes galantes (Ballet heroïque en 1 Prologue et 4 Entrées)

Musique à la Chabotterie 3 CD 605013

Bestellen bei jpc

Als Jean-Philippe Rameau seine erste Oper schrieb, war er fünfzig Jahre alt und bereits ein erfolgreicher Komponist – Hippolyte et Aricie war eine tragédie en musique, die schon damals altehrwürdige französische Form des Musikdramas, sechzig Jahre zuvor von Jean-Baptiste Lully und seinem [...]

Klassik Heute
Empfehlung

⇑ nach oben

Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

→ weiter...

Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

→ weiter...

Neue CD-Besprechungen

Antonín Dvořák
1825
Gustav Mahler
Favourites
C.P.E. Bach

Interpreten heute

  • Aapo Häkkinen
  • Helsinki Baroque Orchestra
  • Robert Hunger-Bühler
  • Elisabeth Breuer

Neue CD-Veröffentlichungen

Fritz Volbach
Zero to Hero
Heino Eller
Carl Czerny

CD der Woche

Lars Vogt

Lars Vogt

Gibt es noch unentdeckte Aspekte in Mozarts so häufig eingespielten Klaviersonaten? Dieser Frage muss sich jede Neuaufnahme stellen. Wir hatten den ...

Weitere 67 Themen

Heute im Label-Fokus

Thorofon

Barock trifft Moderne
Robin Hoffmann
Wagner-Zyklus
"Sie liebten sich beide."

→ Infos und Highlights

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

7708

Komponisten
• 386 Kurzbiographien
• 362 tabellarische Biographien

→ mehr Zahlen und Infos

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc
ARD-Wettbewerb 2019