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Interpreten: Aktuelle Infos

Iván Fischer 75. Geburtstag

ungar. Komponist und Dirigent


Der ungarische Dirigent Iván Fischer stammt aus einem familiären Umkreis, der einen idealen Nährboden für seinen beruflichen Werdegang bot: Sein Vater Sándor war ebenfalls Dirigent und auch sein Bruder Ádám und sein Cousin György sind Dirigenten. Iván wurde am 20. Januar 1951 in Budapest geboren. Er lernte Klavier und Geige spielen und wandte sich dann dem Cello zu. Zunächst absolivierte er ein Kompositionsstudium in Budapest, anschließend ging er nach Wien an die Musikakademie in die Dirigierklasse von Hans Swarowsky. Während dieses Studium konnte er zwei Semester lang Erfahrungen als Assistent von Nicolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum sammeln. Mit 25 Jahren gewann er den Dirigentenwettbewerb der Ruper Foundation in London. Dies war der Durchbruch zu einer erfolgreichen Berufskarriere als Dirigent. In der Folge wurde Fischer von vielen englischen Orchestern eingeladen. 1983 gab er sein Debüt in den USA mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit dem ungarischen Pianisten Zoltán Kocsis das Budapest Festival Orchestra, dessen Leiter er seitdem ist. Mit neuen Ideen wie „Überraschungskonzerten“, „Ein-Forint-Konzerten“ oder „Cocoa-Konzerten“, mit denen er speziell Kinder ansprechen wollte, führte er das Orchester zum Erfolg und zu solcher Qualität, dass es 2008 vom britischen Musikmagazin Gramophone mit einem neunten Platz unter die Top-Ten der besten Orchester der Welt gewählt wurde. Auch der gewählte Name des Orchesters war Programm: Iván Fischer gründete mehrere Festivals, denen er mit seinem Orchester ihr Profil gab, darunter ein Sommerfestival für Barockmusik in Budapest sowie das Budapester Mahlerfest. 2012/2013 übernahm Fischer die Leitung des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt und wurde Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Als er 2016 das Angebot, Chefdirigent auf Lebenszeit zu werden, ausschlug, um mehr Zeit für sein eigenes kompositorisches Schaffen zu haben, ernannte ihn das Orchester aus Dankbarkeit und Anerkennung zum Ehrendirigenten. Diese Ehre war zuvor nur Kurt Sanderling zuteil geworden. Als Gastdirigent arbeitete Iván Fischer mit den bedeutendsten internationalen Orchestern und auch Opernhäusern zusammen. Anlässlich seines 70. Geburtstages am 20. Januar 2021 kann man zu dieser Leistung nur herzlich gratulieren. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg Iván Fischer!

Die besten Besprechungen mit Iván Fischer

»Iván Fischer: Biographie und Einspielungen«

Christoph Prégardien 70. Geburtstag

dt. Sänger, Tenor


Der deutsche Tenor Christoph Prégardien wurde am 18. Januar 1956 in Limburg an der Lahn geboren. Als Junge sang er im Chor bei den Limburger Domsingknaben. 1974 machte er Abitur an der Tilemannschule. Anschließend studierte er Gesang in Frankfurt/M., in Stuttgart und in Mailand mit Schwerpunkt Liedgesang bei Hartmut Höll. 1983 hatte er auf Empfehlung von Michael Gielen sein erstes Engagement an der Oper Frankfurt. In den Achtzigerjahren begann eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Michael Gees und Andreas Staier, mit denen Prégardien zahlreiche erfolgreiche CD-Produktionen einspielte, insbesondere von Schubert-Liedern. Er gastierte in verschiedenen Rollen an vielen Opernhäusern, sein Schwerpunkt liegt jedoch im Fach Lied und Oratorium. Sein Repertoire umfasst alle Epochen. Von 2000 bis 2005 leitete er eine Gesangsklasse an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, seit Herbst 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. Seine namhaftesten Schüler sind Ulrich Cordes und Michael Dahmen. Sein Sohn Julian Prégardien ist ebenfalls lyrischer Tenor.

Die besten Besprechungen mit Christoph Prégardien

»Christoph Prégardien: Biographie und Einspielungen«

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Matthias Eisenberg 70. Geburtstag

dt. Organist


Heute, am 15. Januar 2026, feiert der deutsche Kirchenmusiker und Organist Matthias Eisenberg seinen 70. Geburtstag, Geboren wurde er in Dresden. Bereits seit seinem 9. Lebensjahr spielte er in verschiedenen Kirchengemeinden Orgel und war fünf Jahre lang Chorknabe im berühmten Dresdner Kreuzchor. 1978 schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ mit dem A-Examen ab. Bereits während seines Studiums nahm er erfolgreich an mehreren internationalen Wettbewerben teil. 1980 wurde er unter Kurt Masur 1. Organist am Gewandhaus in Leipzig und war innerhalb und auch außerhalb.der DDR erfolgreich künstlerisch tätig, u.a. 1983 beim Bachfest in Graz und 1985 an der internationalen Bach-Akademie in Stuttgart. 1986 kehrte Matthias Eisenberg von einer Tournee des Bachorchesters in die Bundesrepublik Deutschland nicht wieder in die DDR zurück. Er wirkte zunächst als Kirchenmusiker in Bad Homburg und Hannover und war anschließend als freischaffender Organist und Cembalist tätig. Im Januar 2001 trat Eisenberg erstmals nach 15 Jahren wieder im Leipziger Gewandhaus auf. Sein Wirken ist auf zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentiert. Bei vielen Orgelneubauten und -renovierungen wurde und wird er als Orgelsachverständiger herangezogen und geschätzt. Seit Ende 2012 lebt Matthias Eisenberg in Straupitz im Spreewald.

Die besten Besprechungen mit Matthias Eisenberg

»Matthias Eisenberg: Biographie und Einspielungen«

Ben Heppner 70. Geburtstag

kanad. Sänger, Tenor


Der kanadische Tenor Ben Heppner galt jahrzehnte lang als führender Lohnengrin und Tristan, Partien, die er auf allen großen Bühnen interpretiert hat. Aber auch in Brittens Peter Grimes oder als Hermann in Tschaikowskys Pique Dame sowie in Liederabenden hat er das Publikum in Europa und den USA begeistert. 2011 sagte er seine Mitwirkung als Siegfried am neuen Ring an der New Yorker Metropolitan Opera mit der Begründung ab, diese Partie in Zukunft nicht mehr singen zu wollen. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert.

Die besten Besprechungen mit Ben Heppner

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Alle Porträts im Januar

Uraufführungen im Januar

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