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Interpreten: Aktuelle Infos

Interpreten

Jesús López Cobos 80. Geburtstag

spanischer Dirigent

* 1940

25

Februar

vor 80 Jahren

in Toro


Der 25. Februar ist der Geburtstag des spanischen Dirigenten Jesús López-Cobos. 1940 wurde er in Toro geboren. López Cobos hatte zunächst Philosophie an der Universität Madrid studiert und auch promoviert. Er dirigierte den Universitätschor und begann seine Studien ab 1966 zunächst bei Franco Ferrara und später bei Hans Swarowsky in Wien. Bereits 1968 gewann er den Dirigentenwettbewerb von Besançon, der Beginn seiner internationalen Karriere, die zu Engagements bei großen Orchestern in Europa, den USA und Japan führten. Von 1981-1990 war López Cobos GMD an der Deutschen Oper Berlin, von 2003 bis 2010 Musikdirektor des Teatro Real in Madrid. Gastdirigate führten ihn zu den Festivals von Edinburgh, Salzburg, Berlin, Prag, Luzern, Montreux, Tanglewood, Ravinia sowie an den wichtigsten Opernbühnen wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, an die Pariser Oper und an die New Yorker Met. Er war besdoners mit der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper verbunden. Jesús López Cobos debütierte am 24. April 1980 mit der Premiere von L’elisir d’amore an der Wiener Staatsoper. Insgesamt leitete er dort 92 Vorstellungen, darunter die Premierenproduktionen von La cenerentola (2013) und Don Pasquale (2015). Des weiteren dirigierte er Vorstellungen von L’italiana in Algeri, La Bohème, La forza del destino, La traviata, Manon, Nabucco, Rigoletto, Un ballo in maschera und Tosca – wie auch bei seinem letzten Auftritt im Haus am Ring am 8. Januar 2018. Sein geplantes Dirigat für die Vorstellungsserie von Aida im April/Mai 2018 musste er schon im Januar krankheitsbedingt absagen (an seiner Stelle leitet Evelino Pidò die Aufführungen). Am 2. März 2018 erlag er im Alter von 78 Jahren in Berlin im Kreise seiner Familie seinem Krebsleiden. Staatsoperndirektor Dominique Meyer: „Die Nachricht über den Tod von Jesús López Cobos macht mich sehr traurig. Uns verband eine jahrzehntelange professionelle Zusammenarbeit und Freundschaft. Im Jänner noch dirigierte er an der Wiener Staatsoper Tosca, bereits gezeichnet von seiner schweren Krankheit – wir hätten uns aber nicht ausdenken können, dass dies sein letztes Dirigat überhaupt sein würde. Jesús López Cobos war für mich ein Kapellmeister par excellence und im besten Sinne – mit einer riesigen Erfahrung, einer großen musikalischen Bandbreite und unvergleichlicher Kenntnis, vor allem, aber nicht nur, im italienischen Repertoire. Beeindruckend fand ich auch immer, mit welcher Kompetenz und Geduld er die Sänger auf die Produktionen vorbereitete und unterrichtete. Mit Jesús López Cobos verlieren wir einen großen Meister und Kenner – und einen sehr feinen Menschen. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.“

Die besten Besprechungen mit Jesús López Cobos

01.08.2001
»zur Besprechung«

 / Telarc
" / Telarc"

20.01.2004
»zur Besprechung«

 / Sony Classical
" / Sony Classical"

07.05.2002
»zur Besprechung«

Puccini in Love
Das Album der Powerfrauen / Warner Classics
"Puccini in Love Das Album der Powerfrauen / Warner Classics"

01.04.2001
»zur Besprechung«

 / Telarc
" / Telarc"

01.06.1998
»zur Besprechung«

 / Orfeo
" / Orfeo"

»Jesús López Cobos: Biographie und Einspielungen«

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Christoph Eschenbach 80. Geburtstag

* 1940

20

Februar

vor 80 Jahren

in Breslau


Am 20. Februar 2020 feiert Christoph Eschenbach seinen 80. Geburtstag. Er wurde 1940 in Breslau geboren. Nachdem er 1962 beim ARD-Wettbewerb ausgezeichnet worden war und 1965 den Concours Clara Haskil in Luzern gewonnen hatte, begann seine internationale Karriere als Pianist mit Auftritten in London und in den USA. Eine anhaltende, nachhaltige künstlerische Zusammenarbeit verband ihn sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit George Szell. 1972 debütierte Eschenbach als Dirigent mit einer Aufführung der 3. Sinfonie von Anton Bruckner in Hamburg. Dirigieren sollte bald zum Schwerpunkt seiner Tätigkeit werden. So war Eschenbach von 1982 bis 1985 Chefdirigent des Tonhalle Orchesters Zürich. 1988 bis 1999 war er Leiter des Houston Symphony Orchestra, dessen Ehrendirigent er heute ist. Von 1995 bis 2003 war Christoph Eschenbach Music Director des Ravinia Festival, des Sommerfestivals des Chicago Symphony Orchestra. Von 1998 bis 2004 hatte er die Leitung des NDR Sinfonieorchesters inne; von 1999 bis 2002 war er zudem Künstlerischer Leiter des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Anschließend übernahm er 2003 bis 2008 als Music Director die Leitung des Philadelphia Orchestra und war zeitgleich von 2000 bis 2010 Directeur musical des Orchestre de Paris. Mit der Saison 2010/11 übernahm Christoph Eschenbach die künstlerische Leitung des National Symphony Orchestra in Washington, D.C. und dessen Spielstätte John F. Kennedy Center for the Performing Arts. Er verfolgt zudem eine rege internationale Gastdirigententätigkeit. Christoph Eschenbach bemüht sich um musikalische Nachwuchsförderung. Seit 2003 ist er musikalischer Leiter der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals, und er unternimmt Tourneen u.a. mit dem Gustav Mahler Jugendorchester.

»Christoph Eschenbach: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im Februar

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