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Interpreten: Aktuelle Infos

Interpreten

Oleg Kagan 30. Todestag

Violine

† 1990

15

Juli

vor 30 Jahren

in München


Oleg Kagan, am 22. November 1946 in Sachalinsk geboren, war einer der berühmtesten russischen Geiger des 20. Jahrhunderts in der Generation nach David Oistrach. Mit sieben Jahren studierte er am Latwin-Konservatorium in Riga bei Joachim Braun, 1959 wechselte er an die Zentrale Musikschule in Moskau zu Boris Kusnetzow und David Oistrach. Er wurde der Lieblingsschüler David Oistrachs und beide waren bald auch privat freundschaftlich verbunden. Er nahm an namhaften Wettbewerben teil und errang zahlreiche Preise: den 4. Preis beim Enescu-Wettbewerb in Bukarest 1964, den 1. Preis beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki 1965, den 2. Preis beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau 1966 und den 1. Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig 1968. Er war mit der Cellistin Natalja Gutmann verheiratet, mit der er häufig gemeinsam aufgetreten ist. Seit 1969 war Swjatoslaw Richter regelmäßiger Kammermusikpartner Oleg Kagans. Mit seiner Frau gründete er 1990 in Wildbad Kreuth ein Musikfest, das ihm zu Ehren nach seinem Tod in Internationales Oleg Kagan Musikfest umbenannt wurde. Am 15. Juli 1990 erlag Oleg Kagan in München einem Krebsleiden.

Die besten Besprechungen mit Oleg Kagan

01.11.2001
»zur Besprechung«

 / Live Classics
" / Live Classics"

»Oleg Kagan: Biographie und Einspielungen«

Sir Charles Mackerras 10. Todestag

Dirigent

† 2010

14

Juli

vor 10 Jahren

in London


Am 14. Juli 2020 jährt sich der Todestag des australischen Dirigenten Sir Charles Mackerras zum 10. Mal. Er wurde 84 Jahre alt. Geboren wurde er am 17. November 1925 in Schenectady, New York, als Sohn australischer Eltern. Er war ein profunder Kenner des Werkes von Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Arthur Sullivan und beschäftigte sich intensiv mit historisch authentischer Musizierpraxis, was in seinen Aufführungen und Aufnahmen von Barockmusik zugute kam. Vor allem auch auf dem Gebiet der tschechischen Musik galt er als Spezialist und hat die Werke von Dvorák, Janácek und Smetana weltweit aufgeführt. So leitete er u.a. die französische Erstaufführung von Janáceks Jenufa und die englische Erstaufführung von Janáceks Die Sache Makropoulos und Katia Kabanova, die er auch für Decca aufgenommen hat. Als Opern- und Konzertdirigent war er international geschätzt und dirigierte neben britischen Orchestern sowohl die Wiener Philharmoniker als auch die Staatskapelle Dresden regelmäßig. 1980 leitete er als erster Nicht-Brite die beliebte „Last Night of the Proms“ in London und eröffnete 1973 das damals neue Opernhaus von Sydney. Was die Übernahme fester Chefdirigentenposititonen betrifft, war Mackerras sehr zurückhaltend und zog es vor, überwiegend als freier Dirigent zu arbeiten. Eine intensive Zusammenarbeit verband ihn mit dem Scottish Chamber Orchestra, der Tschechischen Philharmonie und dem Orchestra of the Welsh National Opera, deren Chefdirigent er von 1987 bis 1992 war. 1979 wurde er von der Queen in den Adelsstand erhoben. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert (Chandos, Supraphon, Sony, Hyperion, Telarc, Decca, Philips). Sir Charles Mackerras starb am 14. Juli 2010 im Alter von 84 Jahren in London.

»Sir Charles Mackerras: Biographie und Einspielungen«

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Kirsten Flagstad 125. Geburtstag

norweg. Sopranistin

* 1895

12

Juli

vor 125 Jahren

in Hamar


Am 12. Juli 2020 gedenkt die Musikwelt des 125. Geburtstags der norwegischen Sopranistin Kirsten Flagstad. Die Tochter des Dirigenten Michael Flagstad und der Pianistin Marie Flagstad-Johnstrud gehörte zu den berühmtesten Wagner-Interpretinnen des 20. Jahrunderts und feierte jahrzehntelang Erfolg auf Erfolg bei den Bayreuther Festspielen der Vorkriegszeit, der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, in Chicago, San Francisco, Buenos Aires und in den Nachkriegsjahren in Wien, Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Wagner-Partien Brünnhilde, Isolde, Elsa und Elisabeth stehen bei Musikliebhabern bis heute hoch im Kurs, aber auch als in Beethovens Fidelio, Purcells Dido and Aeneas und Glucks Alceste war sie erfolgreich. Von der Bühne verabschiedete sie sich Mitte der Fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und leitete von 1958 bis 1960 die von ihr mitgegründete Osloer Oper.

»Kirsten Flagstad: Biographie und Einspielungen«

Helen Donath feiert 80. Geburtstag

US-amer. Sängerin (Sopran)

* 1940

10

Juli

vor 80 Jahren

in Corpus Christi, Texas


Am 10. Juli 2020 feiert die amerikanische Sopranistin Helen Donath ihren 80. Geburtstag. Ihre musikalische Ausbildung begann früh in ihrer Heimat Texas und bereits als 18jährige debütierte sie mit einem Liederabend in New York. Anfang der 1960er Jahre war sie an der Kölner Oper engagiert und startete von dort aus ihre Karriere in Europa. Sie heiratete 1965 den Dirigenten Klaus Donath und wechselte 1967 an die Bayerische Staatsoper, 1970 an die Wiener Staatsoper. Gastengagements führten sie nach Paris, London, New York, Mailand, Tokio, Hamburg, Zürich und vor allem zu den Salzburger Festspielen, wo sie über 20 Jahre lang regelmäßig auftrat und zuletzt 2002 einen Liederabend gab. Ihr weit gespanntes Repertoire umfasst neben lyrischen und jugendlich-dramatischen Opernpartien auch Oratorien und Lieder. Im Verlauf ihrer aktiven Karriere hat sich mit allen führenden Dirigenten und Orchestern in Europa und den USA zusammengearbeitet, u.a. mit Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Georg Solit, Rafael Kubelik, Karl Richter, Colin Davis, Daniel Barenboim, Zubin Mehta und Riccardo Muti. Heute ist sie als Jurorin in Gesangswettbewerben tätig und gibt in Meisterklassen ihr Wissen an die kommende Sängergeneration weiter.

»Helen Donath: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im Juli

Uraufführungen im Juli

»Alle Porträts«

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