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Interpreten: Aktuelle Infos

Interpreten

Anton Dermota 110. Geburtstag

slowen. Sänger (Tenor)

* 1910

4

Juni

vor 110 Jahren

in Kropa


Im Juni 2020 ist der 110. Geburtstag des Kammersängers und einstigen Wiener Publikumslieblings Anton Dermota. Er gehörte dem bis heute berühmten Wiener Mozart-Ensemble der 1950er Jahre an, zusammen mit Maria Cebotari, Elisabeth Schwarzkopf, Wilma Lipp, Irmgard Seefried, Sena Jurinac, Erich Kunz und Paul Schöffler. Dermota wurde am 22. Juni 1910 in Kropa (Österreich-Ungarn) geboren. Zunächst studierte er Komposition und Orgel in Laibach (Ljubljana), dank eines Stipendiums konnte er zum Gesangsstudium bei Elisabeth Rado nach Wien gehen. Als Sänger debütierte er 1934 in Klausenburg (Cluj), Bruno Walter engagierte ihn 1936 an die Wiener Staatsoper, wo er als 1. Geharnischter in Mozarts Zauberflöte sein Debüt gab. Er ersang sich rasch die Gunst des Wiener Opernpublikums. Nach dem verheerenden Luftangriff der Alliierten am 13. März 1945 half er unerschrocken, Noten und Requisiten aus den Flammen zu retten und machte auch anschließend den Umzug ins Notquartier im Theater an der Wien mit. Am 4. März 1946 wurde er zum Wiener Kammersänger ernannt und durfte selbstverständlich auch bei der Wiedereröffnungspremiere der Staatsoper am 5. November 1955 mitwirken. Auch bei den Salzburger Festspielen war Anton Dermota ab 1937 bis Ende der 1950er Jahre regelmäßiger Gast. Er trat auf allen großen internationalen Bühnen auf. Als Liedsänger war Anton Dermota gleichermaßen gefragt und erfolgreich, häufig wurde er dabei von seiner Frau, der Pianistin Hilde Berger-Weyerald begleitet. 1966 wurde ihm die Professur für die Lied- und Oratorienklasse der Wiener Musikhochschule übertragen. Am 26. Oktober 1977 feierte er an der Staatsoper sein vierzigjähriges Bühnenjubiläum und zu seinem siebzigsten Geburtstag sang er auf Einladung der Staatsoper noch einmal den Tamino. Er starb am 22. Juni 1989 in Wien. Sein Wirken ist auf zahlreichen Schallplattenaufnahmen dokumentiert. 1955 wurde ihm die Mozartmedaille verliehen, 1959 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse und 1977 das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Anton Dermota starb am 22. Juni 1989 in Wien.

Die besten Besprechungen mit Anton Dermota

30.04.2002
»zur Besprechung«

Great Operetta Recordings / Naxos
"Great Operetta Recordings / Naxos"

12.02.2013
»zur Besprechung«

 / cpo
" / cpo"

»Anton Dermota: Biographie und Einspielungen«

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Frederica von Stade feiert ihren 75. Geburtstag

amerikanische Mezzosopranistin

* 1945

1

Juni

vor 75 Jahren

in Summerville, N.Y.


Am 1. Juni feiert die 1945 in Somerville im Staat New York geborene amerikanische Mezzosopranistin Frederica von Stade ihren 75. Geburtstag. Nach Abschluss ihrer Gesangsausbildung gab sie 1970 als dritter Knabe in Mozarts Zauberflöte ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera, es folgte 1973 eine Einladung zum Opernfestival von Glyndebourne, wo sie als Cherubino in Mozarts Nozze di Figaro Furore machte und in Europa bekannt wurde. Engagements führten sie nach Paris, Salzburg und München, wo sie an der Bayerischen Staatsoper als Angelina in Rossinis La Cenerentola (Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle) großen Erfolg hatte. 1975 sang sie ebenso erfolgreich die Partie der Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia,1983 die Rolle des Idamante in Mozarts Idomeneo, Rè di Creta. Zu ihren bevorzugten Bühnenpartien gehörten darüber hinaus u.a. die Adalgisa in Bellinis Norma, Charlotte in Massenets Werther und Monteverdis Penelope in Il ritorno d'Ullisse in Patria. Ihre 30-jährige Zugehörigkeit zum Solisten-Ensemle der New Norker Met wurde 2000 mit einer Neuproduktion von Die lustigen Weiber von Windsor mit Frederica von Stade in der Hauptrolle gefeiert. Ihren Abschied von der Opernbühne (nach 41 Jahren) gab sie 2012, ist aber als Liedsängerin, insbesondere auch von Werken amerikanischer Komponisten, gelegentlich noch aktiv. Auf Tonträgern ist das künstlerische Schaffen der Sängerin umfassend dokumentiert, insgesamt hat sie an die 60 CDs eingespielt.

»Frederica von Stade: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im Juni

Uraufführungen im Juni

»Alle Porträts«

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