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Tod des Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez


† 2016

5

Januar


* vor 94 Jahren
† vor 3 Jahren
05.01.16

Der französische Komponist und Dirigent Pierre Boulez ist am 5. Januar 2016 im Alter von 90 Jahren in Baden-Baden verstorben. Der ehemalige Schüler von Olivier Messiaen und René Leibowitz, der sich schon früh mit atonaler und serieller Musik beschäftigte, erlebte 1955 mit Le Marteau sans Maître seinen Durchbruch als Komponist. Er unterrichtete in Darmstadt und Baden-Baden, dirigierte 1963 die französische Erstaufführung von Alban Bergs Wozzeck an der Pariser Oper und debütierte 1966 mit Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. Unvergessen ist der Bayreuther „Jahrhundert-Ring“ in der Inszenierung von Patrice Chereau und auch sein letztes Bayreuth-Dirigat, die Neuinszenierung des Parsifal von 2005. Daneben hat Pierre Boulez alle großen amerikansichen Orchester dirigiert und leitete bis 1991 das berühmte Pariser IRCAM Institut für neue Musik (Institut der Recherche et de Coordination Acoustique/Musique). Neben seinen eigenen Werken hat er eine Fülle von Uraufführungen geleitet – darunter Kompostitionen von Iannis Xenakis, Frank Zappa, Toru Takemitsu, Olivier Messiaen, George Crumb, Elliott Carter, Peter Maxwell Davies und Franco Donatoni. Zahlreiche Tondokumente geben Einblick in das künstlerische Schaffen von Pierre Boulez, der vielfach für sein Wirken ausgezeichnet wurde.

Pierre Boulez – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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