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Reynaldo Hahn 70. Todestag

28.01.17 (* vor 142 Jahren † vor 70 Jahren)

† 1947

28

Januar

Reynaldo Hahn war ein französischer Komponist, der am 9. August 1874 in Caracas, Venezuela geboren wurde. Sein Vater Carlos stammte aus Hamburg und war in Venezuela zum Berater des Präsidenten Blanco aufgestiegen. Nach dessen Amtszeit schien es dem Vater sicherer, Venezuela zu verlassen und die Familie siedelte 1878 nach Paris über. Mit elf Jahren durfte Reynaldo ins Conservatoire de Paris eintreten, wo er u.a. von Jules Massenet unterrichtet wurde. Einer seiner Mitschüler war Maurice Ravel. Er fiel sehr früh durch seine Lieder auf. Mit 13 Jahren komponierte er eines seiner bekanntesten: Si mes vers avaient des ailes. Berühmt wurde er 1900 mit seinem Liederzyklus Les Études latines. 1898 hatte seine erste Oper Uraufführung an der Opéra-Comique: L'île du rêve, es folgten La carmélite (1902), Nausicaa (1919), Le marchand de Venise (1935). Seine eigentliche Domäne jedoch war die Operette. Sein Meisterwerk Ciboulette (1923) wird bis heute in Frankreich gespielt und hat einige tausend Aufführungen erlebt. 1920 erhielt Hahn eine Professur für Gesang an der Ecole Nationale de Musique de Paris, wo u.a. Pablo Casals, Jacques Thibaud und Nadia Boulanger lehrten. Neben seiner vielseitigen kompositorischen Tätigkeit betätigte sich Hahn auch als Musikkritiker beim Excelsior. Journal illustré quotidien (1919–1921) und später bei der Tageszeitung Le Figaro (Juni 1933 bis 1945). 1940 musste Hahn wegen seiner jüdischen Wurzeln Paris verlassen. Nach seiner Rückkehr wurde er 1945/46 Direktor der Pariser Oper. Er starb am 28. Januar 1947 in Paris.

Reynaldo Hahn – CD-Einspielungen


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