Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzportäts

Henri Dutilleux 100. Geburtstag


* 1916

22

Januar


* vor 103 Jahren
† vor 6 Jahren
22.01.16

Am 21. Januar 2016 ist der 100. Geburtstag des französischen Komponisten Henri Dutilleux. Geboren wurde er Angers. Klavierunterricht hatte er bereits während seiner Schulzeit am Konservatorium von Douai. Ab 1933 studierte er am Conservatoire Supérieur in Paris und erhielt 1938 den begehrten Rompreis für seine Kantate L'anneau du roi. Wegen des ausbrechenden Krieges musste er seinen Aufenthalt in der Villa Medici jedoch frühzeitig abbrechen. Ab 1940 schlug er sich in Paris zunächst als Pianist, Lehrer und Arrangeur durch bis er schließlich von 1944 bis 1963 die Leitung der Musikproduktion beim französischen Rundfunk übernahm. Seinen internationalen Durchbruch als Komponist schaffte er 1951 mit seiner ersten Sinfonie. 1961 wurde er auf Vermittlung von Alfred Cortot Professor für Komposition an der École Normale, er unterrichtete aber auch am Conservatoire in Paris. Seine frühen, stark von Ravel beeinflussten Werke, hat er selbstkritisch alle verworfen. Dutilleux gilt als Klassiker der französischen Moderne. Neben der 1. Sinfonie ist von seinen Orchesterwerken besonders Métaboles (1964) zu erwähnen. Er komponierte ferner ein Ballett (Le loup, 1953), Klavierwerke, Chorwerke sowie Kammermusik (u.a. Streichquartett Ainsi la nuit, 1967/77). Henri Dutilleux erhielt zahlreiche Ehrungen. Er starb am 22. Mai 2013 in Paris.

Henri Dutilleux – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

Klassik Heute
Empfehlung

→ Alle Porträts


⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc