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[2021] C. Zeller, Vogelhändler

UA 1891

10

Januar

vor 130 Jahren

in Wien


Carl Zeller ist neben Franz von Suppé, Johann Strauss und Karl Millöcker der vierte Operettenklassiker der sogenannten „Goldenen Ära“ der Wiener Kaiser-Franz-Joseph-Zeit. Den unsterblichen Ruhm eines Meisters der leichten Muse hat er sich mit zwei Werken erworben: Mit Der Obersteiger (1894) und vor allem Der Vogelhändler (1891). Diese beiden Operetten wurden Welterfolge, die bis heute zum Kernrepertoire der Operettenliteratur gehören. Seit der Uraufführung am 10. Januar 1891 in Wien hat sich Der Vogelhändler ununterbrochen auf den deutschen Bühnen gehalten. Zahlreiche Arien und Lieder des Vogelhändlers fehlen in keinem Operettenwunschkonzert (Wie mein Ahndl zwanzig Jahr, Schenkt man sich Rosen in Triol, Ich bin die Christel von der Post, Grüaß enk Gott, alle miteinander u.a.). Dabei war Zeller hauptberuflich gar nicht Komponist, sondern Jurist und Staatsbeamter, er komponierte nur aus Liebhaberei Männerchöre, Opern und Operetten – mit dem Vogelhändler allerdings bewies er, dass er ein echter Meister seines Faches ist. Das Werk wurde auch mehrfach verfilmt: 1953 in der Regie von Arthur Maria Rabenalt mit Gerhard Riedmann, Ilse Werner, Wolf Albach-Retty und Eva Probst und 1962 in der Regie von Géza von Cziffra mit Cornelia Froboess, Peter Weck, Maria Sebaldt und Rudolf Platte.

»Carl Zeller: Biographie und Einspielungen«

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