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Ernst Haefliger 100. Geburtstag


* 1919

6

Juli


* vor 100 Jahren
† vor 12 Jahren
06.07.19

Ernst Haefliger 100. Geburtstag

Ernst Haefliger / DGG

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Am 6. Juli wäre der Schweizer Tenor Ernst Haefliger, ein bedeutender Bach- und Mozart-Interpret, 100 Jahre alt geworden. Er studierte in Zürich Gesang und Geige und war von 1943 bis 1952 Ensemblemitglied der Oper Zürich. Ferenc Fricsay holte ihn an die Deutsche Oper Berlin, wo er von 1952 bis 1972 als erster lyrischer Tenor engagiert war und dort neben Mozart-Partien auch in Partien wie Beethovens Fidelio, Pfitzners Palestrina oder die Rolle des Hans in Smetanas Die verkaufte Braut erfolgreich war. Schon bald war er zudem Gast an allen großen Opernhäusern der Welt. Ferenc Friczsay nahm zahlreiche Mozart-Opern mit ihm auf, Bruno Walter spielte Mahlers Lied von der Erde mit ihm ein. Auch bei den Festivals von Salzburg, Luzern und Glyndebourne wurde er regelmäßig eingeladen. Neben der Opernbühne war Ernst Haefliger ein bedeutender Oratoriensänger, was zur intensiven Zusammenarbeit mit Karl Richter und dem Münchner Bach-Chor führte. Als Pädagoge leitete Haeflinger von 1971 bis 1984 eine Gesangsklasse an der Münchner Hochschule für Musik und war nach seinem 65. Geburtstag noch bis 1988 durch einen Lehrauftrag der Hochschule verbunden. Er gründete den Concours Ernst Haefliger - den einzigen Schweizer Gesangswettbewerb -, bei dem er einige Jahre als Jurymitglied tätig war. Ernst Haefliger starb am 17. März 2007 im Alter von 87 Jahren in Davos. Die Deutsche Grammophon veröffentlicht aus Anlass seines 100. Geburtstags eine 12 CDs umfassende Edition mit Aufnahmen aus den 50er- und 60er- Jahren.

Ernst Haefliger – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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