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Juliane Banse 50. Geburtstag


* 1969

10

Juli


* vor 50 Jahren
10.07.19

Juliane Banse 50. Geburtstag

Juliane Banse / BR Klassik

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Die Sopranistin Juliane Banse wurde am 10. Juli 1969 in Tettnang geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie Geigen- und Ballettunterricht, den ersten Gesangsunterricht nahm sie mit 15 Jahren. Nach ihrem Schulabschluss ging sie zum Gesangsstudium nach München, wo sie von Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos unterrichtet wurde. 1989 gewann sie den ersten Preis beim Gesangswettbewerb Kulturforum München. Im gleichen Jahr debütierte sie als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Komischen Oper Berlin, womit sie den Grundstein zu einer erfolgreichen Bühnenkarriere legen konnte. Es schlossen sich Einladungen aus dem In- und Ausland an (Brüssel, Salzburg, Wien, Köln und an die Deutsche Oper Berlin). 1998 sang sie bei der Uraufführung von Heinz Holligers Oper Schneewittchen am Opernhaus Zürich die Titelrolle. 1993 wurde ihr der 1. Preis des Internationalen Franz Schubert Preises für ihre Schubert-Interpretationen zuerkannt. 1998 sang sie bei der Uraufführung von Heinz Holligers Oper Schneewittchen am Opernhaus Zürich die Titelrolle. 1995 gab sie ihr Debüt in den Vereinigten Staaten. Bis 2007 hatte sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. 2008 sang sie zur feierlichen Wiedereröffnung des Cuvilliés-Theaters in München. Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Juliane Banse sehr gefragt und arbeitete mit vielen renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Carlo Maria Giulini, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Karl-Friedrich Beringer oder Helmuth Rilling zusammen. Seit 2016 ist sie Professorin an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2011 erhielt sie einen Echo Klassik für die Aufnahme der Oper Jean d'Arc von Walter Braunfels und der 8. Sinfonie von Gustav Mahler.

Juliane Banse – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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