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Trauer um Dirigent Lorin Maazel


† 2014

13

Juli


* vor 90 Jahren
† vor 5 Jahren
14.07.14

Trauer um Dirigent Lorin Maazel

Lorin Maazel / BR Klassik

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Der international gefeierte Dirigent Lorin Maazel starb am 13. Juli 2014 an seinem Wohnsitz in Vermont, USA an einer Lungenentzündung im Alter von 84 Jahren. Erst vor kurzem hatte er aufgrund seiner Krankheit die Position als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker abgegeben und zahlreiche Konzertverpflichtungen für die nächsten Monate abgesagt. Lorin Maazel war ein brillanter Dirigent und auch als Komponist erfolgreich. Über Jahrzehnte hinweg prägte er das internationale Musikleben und war ein gefragter Gast an allen großen Konzert- und Opernhäusern dieser Welt. Von 1982 bis 1984 war Direktor der Wiener Staatsoper, ein Haus, an dem er bereits 1964 debütiert hatte, und dessen Ehrenmitglied er war. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat er insgesamt 11 Mal geleitet, zuletzt 2005. Von 2002 bis 2009 war Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra, von September 2012 bis vor kurzem hatte Lorin Maazel die Position des Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker inne. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren seine Zeit als Chefdirigent des Cleveland Orchestra (1972-1982), des Orchestre National de France (1988-1990), des Pittsburgh Symphony Orchestra (1988-1996) und des Symphonyorchesters des Bayerischen Rundfunks (1993-2002). Um junge Talente zu fördern rief Lorin Maazel 2000 einen internationalen Dirigentenwettbewerb ins Leben und gründete ein Festival für junge Künstler in Castleton, Virgina. Sein reiches musikalisches Schaffen ist auf über 300 Tonträgern dokumentiert, viele diese Aufnahmen erhielten den Grand Prix du Disque und weitere nationale und interenationalen Auszeichungen.

Lorin Maazel – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 12.10.2015

Heinrich Schütz

Symphoniae Sacrae I Venedig 1629

Heinrich Schütz

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Man kann sich kaum satthören an dieser CD! Zum einen weil die Musik von Heinrich Schütz, die mit ihrer einzigartigen Beziehung von Wort und Ton sowie der Verbindung von altem und neuem Stil Maßstäbe in der Kirchenmusik des Frühbarocks gesetzt hat, eine nicht versiegende Quelle der Erleuchtung und Inspiration ist. Schütz betreibt stets eine musikalische Exegese, die vom Wort ausgeht, und es durch die Musik in immer neuen Facetten auslegt und beleuchtet. [...]

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