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UA vor 125 Jahren: P. Tschaikowsky, Der Nußknacker op. 71


UA 1892

18

Dezember


UA vor 127 Jahren
18.12.17

Kaum zu glauben, aber Der Nussknacker, eines der heute populärsten Ballette, ist bei seiner Uraufführung vor 125 Jahren am 18. Dezember 1892 am Marinsky-Theater in St. Petersburg durchgefallen. Beinahe wäre das Ballett gar nicht zur Aufführung gekommen: der Theaterintendant und der Tanzmeister Marius Petipa konnten sich über die Gestaltung und die Anzahl der Tänze in den beiden Akten nicht einigen. Die Premiere war schon mehrfach verschoben worden und wäre erneut abgesagt worden, wären nicht schon das Bühnenbild und die Kostüme fertig gewesen. So ging das Ballett mehr schlecht als recht über die Bühne und es musste etwa 60 Jahre lang warten, ehe es zum Welterfolg avancierte. Zwar war es beständig im Repertoire der Marinsky-Theater, der nachhaltige Erfolg stellte sich aber erst ein, nachdem in den 50er Jahre George Balanchinen das Stück im Westen inszeniert hatte. Eigentlich wollte Tschaikowsky dieses Ballett gar nicht komponieren. Nachdem zuvor sein erstes Ballett Schwanensee bei der Premiere 1877 durchgefallen war und sein zweites Ballett Dornröschen nur mit mäßigem Erfolg gespielt wurde, sah sich Tschaikowsky eher als Opernkomponist und als Sinfoniker. Trauriger Anlass für die Komposition war schließlich der Tod von Tschaikowskys Schwester Alexandra. Mit diesem anrührenden Weihnachtsmärchen setzte er ihr sein ganz persönliches Andenken. Besonders aufhorchen ließ der Auftritt der Zuckerfee: der erstmalige Einsatz der Celesta im Orchester verleiht der Figur ein unverwechselbares, bis dahin ungekanntes Klanggepräge. Bedeutende Inszenierungen nach Balanchine stammen u.a. von Juri Grigorowitsch (1966), Rudolf Nurejew (1968), John Neumeier (1971) oder Heinz Spoerli (1980).


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