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Johann Georg Ebeling 340. Todestag


† 1676

4

Dezember


* vor 382 Jahren
† vor 343 Jahren
04.12.16

Johann Georg Ebeling ist vor allen Dingen bekannt im Zusammenhang mit dem evangelisch-lutherischen Theologen und bedeutenden Kirchenlieddichter Paul Gerhardt. Neben Johann Crüger gilt Ebeling als wichtigster Komponist und Herausgeber der Lieder Paul Gerhardts. Geboren wurde er am 8. Juli 1637 in Lüneburg als Sohn eines Buchhändlers. Er studierte Theologie an der Universität Helmstedt und fiel während seiner Studienzeit auch durch sein großes musikalisches Talent auf. Dieses wurde von Herzog Christian Ludwig wohlwollend gefördert. Zunächst war Ebeling beim Collegium Musicum Hamburg tätig, 1662 trat er in der Nachfolge Johann Crügers die Stellung des Kantors an der Kirche St. Nikolai in Berlin an und gleichzeitig als Lehrer am Gymnasium zum Grauen Kloster. Genau zu dieser Zeit war Paul Gerhardt Diakon an der Nikolaikirche, so dass es zu einer fruchtsamen Zusammenarbeit kam. Diese gipfelte 1667 in der Herausgabe von 120 Liedern von Paul Gerhardt, die Ebeling größtenteils mit neuen Melodien versehen bzw. neu vertont hatte. 1668 wechselte er nach Stettin, wo er ebenfalls am Gymnasium unterrichtete und Dienste als Kantor an der Stettiner Marienkirche und der Schlosskirche verrichtete. Er beklagte sich allerdings mehrfach über verspätete oder unvollständige Gehaltszahlungen. Bedingt durch den Schwedisch-Brandenburgischen Krieg blieben die Zahlungen 1676 schließlich ganz aus. Ebeling hatte zwei Ehefrauen nach Kindsgeburten verloren. Im Juni 1676 heiratete er zum dritten Mal. Beide Eheleute erkrankten jedoch im November desselben Jahres und verstarben im folgenden Monat kurz nacheinander: Zwei Tage nach seiner Ehefrau starb auch Johann Georg Ebeling vor 340 Jahren am 4. Dezember 1676.

Johann Georg Ebeling – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2015

CD der Woche am 02.11.2015

Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 13

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„Der bloße Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten,” konstatierte einst Jean Paul in seiner Vorschule der Ästhetik. Wut, Ärger, Hass, Groll und all die Zwischentöne dieser destruktiven Emotionen können als Dauerzustand nur in schöpferische Sackgassen führen, indessen sie sich beim Rezipienten rasch abnutzen.

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