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Niels Wilhelm Gade 125. Todestag


† 1890

21

Dezember


* vor 202 Jahren
† vor 129 Jahren
21.12.15

Der dänische Komponist Nils Wilhelm Gade wurde am 22. Februar 1817 in Kopenhagen geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er an der königlichen Kapelle in Kopenhagen als Geiger, studierte aber privat Komposition. Als Komponist wurde er 1941 mit seiner Ouvertüre Nachklänge von Ossian op. 1 schlagartig bekannt. 1843 erhielt er ein königliches Stipendium, das es ihm ermöglichte, sein Studium in Leipzig fortzusetzen. In Felix Mendelssohn Bartholdy fand er einen Mentor, durch dessen Vermittlung er seine Werke aufführen konnte. 1844/1845 übernahm er die Leitung der Gewandhauskonzerte, die er zunächst im Wechsel mit Mendelssohn und nach dessen Tode allein dirigierte. Auch Robert Schumann war ein begeisterter Fürsprecher Gades und setzte ihm in seinem Album für die Jugend mit Nr. 31 Nordisches Lied – Gruß an G. durch die Tonfolge der Melodie G-A-D-E (Stimmung der Violinsaiten) ein Denkmal. Im Frühjahr 1848 kehrte Gade nach Kopenhagen zurück und wirkte dort als Organist, Dirigent und 40 Jahre als Leiter des Kopenhagener Musikvereins. 1861 wurde er zum Hofkapellmeister ernannt, 1865 begründete er gemeinsam mit seinem Schwiegervater, dem Komponisten Johann Peter Emilius Hartmann, das Kopenhagener Konservatorium. Gade starb am 21. Dezember 1890 in Kopenhagen. Er hinterließ 8 Sinfonien, 7 Ouvertüren programmatischer Art sowie weitere Orchesterstücke, zwei Violinkonzerte, Kammermusik, Klaviermusik, Orgelwerke, Bühnenmusiken, Chorwerke und Lieder, von denen viele heute noch in Dänemark volkstümlich sind.

Niels Wilhelm Gade – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2015

CD der Woche am 02.11.2015

Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 13

BIS 1 CD/SACD stereo/surround 2190

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„Der bloße Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten,” konstatierte einst Jean Paul in seiner Vorschule der Ästhetik. Wut, Ärger, Hass, Groll und all die Zwischentöne dieser destruktiven Emotionen können als Dauerzustand nur in schöpferische Sackgassen führen, indessen sie sich beim Rezipienten rasch abnutzen.

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