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Bohuslav Martinu 125. Geburtstag


* 1890

8

Dezember


* vor 129 Jahren
† vor 60 Jahren
08.12.15

Bohuslav Martinů, einer der bedeutendsten tschechischen Komponisten, wurde am 8.12.1890 in Polička (Böhmen) geboren. Am Prager Konservatorium studierte er Violine bei Josef Suk und war nach seinem Diplom als Violinlehrer von 1913 bis 1923 mit Unterbrechungen Geiger bei der Tschechischen Philharmonie in Prag. 1923 zog er nach Paris, um Kompositionsunterricht bei Albert Roussel in Paris zu nehmen. Er lebte dort, bis er 1940 vor dem drohenden Einmarsch der Nationalsozialisten in Paris in die USA floh. Von 1941–1953 lehrt er Komposition, u.a. beim Musikfestival in Tanglewood, an der Princeton University (bis 1948) und danach an der Mannes School of Music in New York. 1952 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft, kehrte jedoch 1953 nach Europa zurück. Bis 1955 lebte er in Nizza. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Martinů in der Schweiz. Er starb dort am 28. August 1959 in Liestal. Neben den Einflüssen durch Honegger, Milhaud und Strawinskys ist Martinůs Musik besonders geprägt durch die Verbundenheit mit der traditionellen Tonsprache seiner tschechischen Landsleute Dvořák und Smetana. Sein unkonventioneller Stil ist schwungvoll und vielfach musikantisch. Sein umfangreiches Schaffen umfasst Orchesterwerke (u.a. sechs Sinfonien, Konzert für Streichquartett und Orchester 1931, Doppelkonzert 1938), Solokonzerte, Kammermusik, zahlreiche Opern (Komödie auf der Brücke 1937, Die Heirat 1956, Zweimal Alexander 1964 u.a.), sowie Ballete, Chöre und Lieder.

Bohuslav Martinů – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2015

CD der Woche am 02.11.2015

Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 13

BIS 1 CD/SACD stereo/surround 2190

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„Der bloße Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten,” konstatierte einst Jean Paul in seiner Vorschule der Ästhetik. Wut, Ärger, Hass, Groll und all die Zwischentöne dieser destruktiven Emotionen können als Dauerzustand nur in schöpferische Sackgassen führen, indessen sie sich beim Rezipienten rasch abnutzen.

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