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Harald Genzmer 110. Geburtstag


* 1909

9

Februar


* vor 110 Jahren
† vor 12 Jahren
09.02.19

Harald Genzmer 110. Geburtstag

Harald Genzmer / Documents

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Im Dezember 2007 ist Harald Genzmer wenige Tage vor seinem 99. Geburtstag in München gestorben. Am 9. Februar 1909, heute vor 110 Jahren, wurde er in Blumenthal bei Bremen geboren. Genzmer studierte ab 1928 bei Paul Hindemith und gehörte zu den wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Als Schüler von Paul Hindemith und Weggefährte von Hans Pfitzner sowie Richard Strauss war Genzmer einer der letzen Zeugen der Musik vor dem 2. Weltkrieg. Nach Stationen in Breslau und Berlin war er ab 1946 Professor für Komposition an der Musikhochschule Freiburg und ab 1957 bis zu seiner Emeritierung 1974 in der gleichen Funktion an der Musikhochschule in München. Genzmer komponierte bevorzugt Orchesterwerke, Chor- und Kammermusik, letztere zeichnet sich besonders durch die Vielfalt der Besetzungen aus. In den vierziger Jahren experimentierte Genzmer auch mit elektronischer Musik und mit dem von Friedrich Trautwein erfundenen "Trautonium". Sein originelles, breitgefächertes Œuvre umfasst alle musikalischen Gattungen mit einem Schwerpunkt bei der Kammermusik und beinhaltet auch Werke für ambitionierte Laien. Neben seiner Tätigkeit als Komponist hat sich Genzmer auch als Pädagoge Verdienste erworben. Er hat sich in vielen Verbänden und Organisationen engagiert. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehört auch der Bayerische Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft, die höchste Auszeichnung, die der Freistaat Bayern Kulturschaffenden vergibt und die ihm 1991 für seine Verdienste um die zeitgenössische Musik verliehen wurde.

Harald Genzmer – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2015

CD der Woche am 02.11.2015

Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 13

BIS 1 CD/SACD stereo/surround 2190

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„Der bloße Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten,” konstatierte einst Jean Paul in seiner Vorschule der Ästhetik. Wut, Ärger, Hass, Groll und all die Zwischentöne dieser destruktiven Emotionen können als Dauerzustand nur in schöpferische Sackgassen führen, indessen sie sich beim Rezipienten rasch abnutzen.

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