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Anton Arensky 110. Todestag


† 1906

12

Februar


* vor 158 Jahren
† vor 113 Jahren
12.02.16

Der russische Komponist Anton Stepanowitsch Arenski wurde am 12. Juli 1861 in Nowgorod geboren. Die Familie war wohlhabend und ließ ihm schon als Kind eine musikalische Ausbildung angedeihen. Er besuchte die Musikschule Russo in Sankt Petersburg und studierte ab 1879 am Sankt Petersburger Konservatorium bei Nikolai Rimski-Korssakoff. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums 1882 wurde er im Jahr darauf ans Moskauer Konservatorium als Kompositionslehrer berufen. 1889 wurde er zum Professor ernannt. Viele seiner Schüler wurden später namhafte Komponisten (u.a. Sergei Rachmaninow und Alexander Skrjabin). Mitte der 1880er Jahre erlitt Arenski eine psychische Erkrankung, die schließlich dazu führte, dass er 1895 alle seine Ämter niederlegte. Er übernahm die Leitung der Kaiserlichen Hofsängerkapelle in Sankt Petersburg bis 1901. Anschließend konnte er dank einer guten Pension freischaffend wirken. Seine letzten Lebensjahre waren von einer Tuberkulose-Erkrankung, die zu seinem Tode führen sollte, sowie von Trunk- und Spielsucht überschattet. Arenski starb am 12. Februar 1906 in Perkjärvi bei Terijoki. Sein Werk umfasst zwei Sinfonien, ein Klavierkonzert, ein Violinkonzert, Schauspielmusiken, drei Orchestersuiten, fünf Suiten für zwei Klaviere, zwei Streichquartette, zwei Klaviertrios, ein Klavierquintett, drei Opern (Traum auf der Wolga op. 16, Raffael op. 37, Nai und Damajanti op. 47), eine Kantate (Die Fontäne von Bachtschissarai op. 46) sowie Chöre und Lieder.

Anton Arensky – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Juni 2013

CD der Woche am 03.06.2013

A. Gyrowetz

cpo 1 CD 777 770-2

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Diese Produktion entfaltet ihren Charme bereits im Titelbild und wahrt denselben bis in die letzten Takte der drei hier versammelten Streichquartette, die Adalbert Gyrowetz 1796 bzw. 1799 im Rahmen zweier größerer Druckwerke publizieren ließ. Wilhelm Steinfelds „Blick in das Donautal mit der Ruine [...]

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