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John Dowland 390. Todestag


† 1626

20

Februar


* vor 456 Jahren
† vor 393 Jahren
20.02.16

John Dowland war ein berühmter englischer Madrigalist und einer der besten Lautenisten seiner Zeit im elisabethanischen Zeitalter. Er wurde im Dezember 1562 geboren, nähere biographische Einzelheiten aus seiner Kindheit sind nicht überliefert. Von 1597 bis 1584 war er in Paris im Dienst des englischen Gesandten Sir Henry Cobham. 1594 bewarb er sich zum ersten Mal ohne Erfolg als Nachfolger des verstorbenen königlichen Lautenisten John Johnson am englischen Hof. Daraufhin begab er sich auf Auslandsreise an den Hof von Heinrich Julius Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, anschließend an den Hof des Landgrafen Moritz von Hessen nach Kassel und von dort aus zu Luca Marenzio nach Rom. 1596/1597 kehrte er nach London zurück und bewarb sich erneut am königlichen Hof, doch auch diesmal erfolglos. Von 1598 bis 1606 war er am dänischen Hof König Christians IV. als Lautenist angestellt, musste diesen Posten aber wegen finanzieller Probleme räumen. Er kehrte nach Enland zurück und war einige Jahre bei einem Höfling namens Theophilus Howard, Lord Walden angestellt bis er schließlich im Oktober 1612 den jahrelang ersehnten Posten als Musician for the lute am königlichen Hof in England erhielt. Die letzten Jahre scheinen von Schwermut umdüstert gewesen zu sein, er verfasste so gut wie gar keine Kompositionen mehr. Sein musikalisches Werk umfasst Lautenlieder, Werke für Laute solo und Werke für Gambenconsort mit Lautenbegleitung. Sein Instrumentalhauptwerk war Lachrymae Or Seaven Teares (5stg. Pavanen), The first Booke of Songes or Ayres (1597, 87 Lieder oder Ayres für eine Melodiestimme mit Begleitung der Laute und Bassviole, zu Dowlands Lebzeiten noch viermal neu aufgelegt), sowie weitere Sammlungen 1600 und 1603. Als sein bedeutendstes Lautenlied gilt In darknesse let mee dwell, das 1610 publiziert wurde. Dowland starb vermutlich im Januar 1626, er wurde am 20. Februar begraben.

John Dowland – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Juni 2013

CD der Woche am 03.06.2013

A. Gyrowetz

cpo 1 CD 777 770-2

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Diese Produktion entfaltet ihren Charme bereits im Titelbild und wahrt denselben bis in die letzten Takte der drei hier versammelten Streichquartette, die Adalbert Gyrowetz 1796 bzw. 1799 im Rahmen zweier größerer Druckwerke publizieren ließ. Wilhelm Steinfelds „Blick in das Donautal mit der Ruine [...]

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