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Hans Krása 70. Todestag


† 1944

18

Oktober


* vor 120 Jahren
† vor 75 Jahren
18.10.14

Am 30. November 1899 in Prag geboren, lernte Hans Krása bereits als Kind Klavier und Violine. An der Deutschen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Prag studierte er Komposition bei Alexander von Zemlinsky und folgte diesem nach seinem Studienabschluss nach Berlin. Dort traf er auf Albert Roussel, zu dem er mehrmals zu Studienzwecken nach Frankreich reiste. Schließlich kehrte er wieder nach Prag zurück und arbeitete dort als Korrepetitor am Neuen Deutschen Theater. 1921 hatte er seinen ersten Erfolg als Komponist mit den Orchesterliedern op. 1 nach Texten von Christian Morgenstern. 1933 wurde seine Oper Die Verlobung im Traum uraufgeführt, 1938 komponierte Hans Krása die Kinderoper Brundibár für einen Wettbewerb, die Uraufführung erfolgte allerdings infolge des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges erst 1941 privat im jüdischen Waisenhaus. Am 10. August 1942 wurde Hans Krása ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort wurde Brundibár über 55-mal aufgeführt. In der Nacht zum 16. Oktober 1944 wurde Hans Krása zusammen mit Pavel Haas und Viktor Ullmann in einen Eisenbahnwaggon nach Auschwitz verladen und dort sofort nach der Ankunft ermordet.

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