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Charles Ives 140. Geburtstag


* 1874

20

Oktober


* vor 145 Jahren
† vor 65 Jahren
20.10.14

Charles Ives war der Sohn des US-Armee-Kapellmeisters George Edwards und dessen Ehefrau Mary. Der Vater machte ihn mit Bachs Werken Bachs und der Helmholtzschen Lehre von den Tonempfindungen bekannt. 1888 begann Ives, Orgel zu spielen, 1894 begann er sein Kompositionsstudien bei Horatio Parker an der Yale-Universität in New Haven. Nach seinem Abschluss entschloss er sich, einen konventionellen Beruf zu ergreifen, weil er glaubte, musikalische Kompromisse schließen zu müssen, wenn er von der Musik leben wolle. Daher begann er eine Tätigkeit bei einer Versicherungsgesellschaft. Als Organist betätigte er sich aber nebenher bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr, in seiner Freizeit komponierte er. 1907 gründete Ives die Versicherungsgesellschaft Ives & Co. 1908 heiratete er die Krankenschwester Harmony Twitchell. Das Ehepaar zog nach New York City, wo Ives 1909 die Versicherungsgesellschaft Ives & Myrick gründete. Bis zu seinem ersten Herzinfarkt 1918 war er als Komponist überaus produktiv, danach schränkte er das Komponieren ziemlich ein. Seine letzte originale Komposition Sunrise für Stimme und Streichquartett über einen eigenen Text stammt aus dem Jahr 1926. Durch seine Tätigkeiten in der Versicherungsbranche war Ives zu einem stattlichen Vermögen gekommen, mit dem er Konzerte, Publikationen und Aufnahmen von befreundeten Komponisten finanzierte. Zeit seines Lebens wurde Ives’ Musik weitgehend ignoriert. Im Jahr 1947 gewann er jedoch mit seiner Sinfonie Nr. 3 den Pulitzer-Preis. In den Jahrzehnten nach seinem Tod erfuhren seine Werke immer mehr Anerkennung. Heute wird Charles Ives als einer der wichtigsten Komponisten Amerikas angesehen. Er starb am 19. Mai 1954 in West Redding, Connecticut.

Charles Ives – CD-Einspielungen

ClavierTage Göttingen

Empfehlung vom April 2013

CD der Woche am 29.04.2013

L.Th. Gouvy

cpo 1 CD 777 382-2

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Diese Veröffentlichung beschließt den sinfonischen Zyklus, den Jacques Mercier und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern dem lothringischen Romantiker Théodore Gouvy gewidmet haben. Und der Abschluß hätte den Verantwortlichen nicht eindrucksvoller gelingen können – und das [...]

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