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Richard Strauss 70. Todestag


† 1949

8

September


* vor 155 Jahren
† vor 70 Jahren
08.09.19

Richard Strauss 70. Todestag

Richard Strauss / Arthaus Musik

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Am 11. Juni 2014 gedachte die Musikwelt des 150. Geburtstags von Richard Strauss, dessen Werk nicht nur in seiner Heimatstadt München, sondern weltweit in den Konzertsälen und Opernhäusern aufgeführt wird und feierte den Komponisten 2014 im "Strauss-Jahr". Der Sohn des Münchner Hornisten Franz Strauss und seiner Ehefrau Josefine Pschorr erhielt ab dem vierten Lebensjahr Klavier- und später Geigenunterricht und begann ab dem sechsten Lebensjahr zu komponieren. Frühe Werke waren ein Streichquartett sowie ein Violinkonzert, das in Wien uraufgeführt wurde. Als Dirigent wurde er 1885 Assistent von Hans von Bülow, später dessen Nachfolger und ging 1889 als Kapellmeister nach Weimar, wo er die Uraufführung von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel leitete und 1908 GMD an der Hofoper Berlin wurde. Waren seinen frühen Opern Guntram und Feuersnot noch wenig Erfolg beschieden, begann mit der Uraufführung der Salome 1905 in Dresden eine Reihe von glanzvollen Premieren, die den Ruhm des Komponisten begründeten. Mit Elektra begann ab 1909 die kongeniale Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal, die im Rosenkavalier einen ersten Höhepunkt erlebte. Es folgten Ariadne auf Naxos, Die Frau ohne Schatten und als letzte gemeinsame Oper Arabella. Daneben enstanden sinfonische Dichtungen, über 150 Klavierlieder, zwei Hornkonzerte und die Metamorphosen für 23 Streicher. Zu den späten Bühnenwerken gehören Friedenstag, Daphne, Die Liebe der Danae und als letzte Oper Capriccio für die der Komponist selbst das Libretto schrieb. Ein Jahr vor seinem Tod entstanden die berühmten Vier letzte Lieder, am 8. September 1948 starb der Komponist in Garmisch.

Richard Strauss – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 12.10.2015

Heinrich Schütz

Symphoniae Sacrae I Venedig 1629

Heinrich Schütz

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Man kann sich kaum satthören an dieser CD! Zum einen weil die Musik von Heinrich Schütz, die mit ihrer einzigartigen Beziehung von Wort und Ton sowie der Verbindung von altem und neuem Stil Maßstäbe in der Kirchenmusik des Frühbarocks gesetzt hat, eine nicht versiegende Quelle der Erleuchtung und Inspiration ist. Schütz betreibt stets eine musikalische Exegese, die vom Wort ausgeht, und es durch die Musik in immer neuen Facetten auslegt und beleuchtet. [...]

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