Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzportäts

Leo Fall 90. Todestag


† 1925

16

September


* vor 146 Jahren
† vor 94 Jahren
16.09.15

Leo Fall zählt neben Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Ralph Benatzky und Robert Stolz zu den bedeutendsten Operettenkomponisten der großen Zeit der Wiener Operette zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 2. Februar 1873 in Olmütz als Sohn eines k.u.k. Militärkapellmeisters geboren. Er studierte in Wien am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und spielte neben Franz Lehár, dem späteren berühmten Operettenkomponisten, Geige in der Militärkapelle, die dessen Vater leitete. Als Mitglied in der Militärkapelle seines Vaters gelangte Fall zunächst nach Berlin, Hamburg und Köln und schlug sich schließlich in Berlin als Unterhaltungsmusiker im Kabarett „Böse Buben“ durch. Seine Oper Irrlicht sowie die erste Operette Der Rebell waren Misserfolge, mit der Operette Der fidele Bauer landete Fall 1907 jedoch seinen ersten Welterfolg. Im gleichen Jahr konnte er einen weiteren Welterfolg mit der Operette Die Dollarprinzessin feiern und seinen Erfolg mit den Operetten Die geschiedene Frau (1908) und Der liebe Augustin (1912) fortsetzen. Von seinen etwa 20 Operetten waren ferner noch Brüderlein fein (1909), Die Rose von Stambul (1916) und Madame Pompadour (1923) sehr erfolgreich. Von den Nationalsozialisten wurden Leo Falls Werke verboten, da er jüdischer Herkunft war. Seine Brüder Robert und Siegfried, ebenfalls Komponisten, wurden von den Nationalsozialisten in Konzentrationslager verschleppt und kamen dort um. Leo Fall selbst starb am 16. September 1925 in Wien, sein Grab befindet sich auf dem Zentralfriedhof.


Empfehlung vom Oktober 2014

CD der Woche am 20.10.2014

Hermann Goetz

Complete Piano Works

Hermann Goetz

Bestellen bei jpc

Es besteht kein Zweifel darüber, dass Hermann Goetz´ Shakespeare-Oper Der Widerspenstigen Zähmung zu den besten komödiantischen Stücken der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehört; lange Zeit jedoch galt es problematisch, sie tatsächlich aufzuführen, weil es unter feministischen Gesichtspunkten [...]

Klassik Heute
Empfehlung

→ Alle Porträts


⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc