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Géza Anda 40. Todestag


† 1976

14

Juni


* vor 98 Jahren
† vor 43 Jahren
14.06.16

Am 14. Juni 2016 jährt sich der Todestag des 1921 in Budapest geborenen Pianisten Géza Anda zum 40. Mal. Er stammte aus einer musikalischen Familie, studierte an der Franz-Liszt-Akademie seiner Heimatstadt u.a. bei Zoltán Kodály und Ernst von Dohnányi und schloss 1941 seine Studien dort mit dem Konzertdiplom ab. Um dem drohenden Militärdienst zu entgehen, ging er zunächst nach Berlin, wo er unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler konzertierte, und emigrierte 1943 in die Schweiz. Seine Karriere entwickelt sich zunächst nur langsam, ein Einspringen für Arturo Benedetti Michelangeli in der Zürcher Tonhalle unter der Leitung von Hermann Scherchen änderte daran zunächst nur wenig. Ab Mitte der 50er Jahre wird Géza Anda international gefeiert, 1955 wird der Schweizer Staatsbürger und heiratet Hortense Bührle, die Tochter des Industriellen und Kunstsammlers Emil Bührle. Auch für die Schallplatte wird Géza Anda aktiv und spielt als erster Pianist mit der Salzburger Camerata Academica sämtliche Klavierkonzerte Mozarts ein, die er vom Klavier aus leitet. Als Referenz-Aufnahme gilt auch die Einspielung der Klavierkonzerte von Béla Bartók unter der Leitung von Ferenc Fricsay, die er auch im Konzert vielfach aufführt.1975 erkrankt Géza Anda an Speiseröhrenkrebs und stirbt überraschend bereits ein Jahr später. Zu seinem Andenken stiftet seine Witwe den Klavierwettbewerb "Concours Géza Anda", der alle drei Jahr in Zürich stattfindet.

Géza Anda – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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