Meredith Monk bei MaerzMusik
Verleihung des Großen Kunstpreises in der Akademie der Künste Berlin
Im März wird Meredith Monk in Berlin gleich mehrfach gewürdigt. Die Ausnahmekünstlerin steht im Zentrum dreier Veranstaltungen der diesjährigen MaerzMusik – zweier Filmaufführungen sowie eines ganz ihren Werken gewidmeten Konzertes –, und am 18. März wird ihr in der Akademie der Künste am Pariser Platz der Große Kunstpreis Berlin verliehen. Dem Turnus der sechs Sektionen der Akademie der Künste folgend wird der mit 15.000 Euro dotierte Große Kunstpreis Berlin in diesem Jahr in der Sparte Musik verliehen und geht an die 1942 in New York geborene Komponistin und Performerin Meredith Monk.
Interdisziplinärer Performanceansatz
Der Preis wird am Mittwoch, den 18. März 2026 in der Akademie der Künste, Pariser Platz, verliehen. Die Jury bildeten die Komponistinnen Carola Bauckholt und Iris ter Schiphorst (Direktorium der Sektion Musik der Akademie der Künste), sowie Christine Fischer, Intendantin der Stuttgarter Institution Musik der Jahrhunderte.
Mit dem Preis an Meredith Monk wird, wie die Akademie es formuliert, ein „einzigartiges und einflussreiches 60-jähriges Lebenswerk gewürdigt, das sich durch eine besondere Durchdringung verschiedener Disziplinen und Wahrnehmungsformen und eine humorvolle große Gestaltungskraft auszeichnet. Als Komponistin, Vokalkünstlerin, Regisseurin und Choreografin von Weltruhm hat Meredith Monk neue Opern, Musiktheater, Filme und Installationen geschaffen, die ihr Zentrum in einem interdisziplinären Performanceansatz haben. Mit diesem Ansatz hat sie schon sehr früh neue Perspektiven für Komposition und Notation eröffnet, die Generationen prägten.“
Drei Veranstaltungen bei MaerzMusik
Während ihres Aufenthaltes in Berlin bietet die MaerzMusik Gelegenheit, der Ausnahmekünstlerin und ihrem Schaffen noch näher zu kommen. Am Samstag, den 21. März wird Meredith Monk im Rahmen des Eröffnungswochenendes des Festivals für zeitgenössische Musik der Berliner Festspiele mit drei Veranstaltungen gewürdigt: In einem Konzert auf der großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele wird sie zusammen mit den Performerinnen Katie Geissinger und Allison Sniffin, beide seit den 1990er Jahren künstlerische Weggefährtinnen Monks, Werke aus ihrem über sechs Jahrzehnte währenden Schaffen präsentieren, vom frühen Gotham Lullaby über Auschnitte ihrer großen Oper Atlas bis zu jüngsten Kreationen wie Cellular Songs. Gerahmt wird das Konzert durch zwei Filmaufführungen: den Dokumentarfilm Monk in Pieces, entstanden vor Kurzem anlässlich ihren 80. Geburtstages, und ihrer eigenen Regiearbeit Book of Days aus dem Jahr 1988.
