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Sir Charles Mackerras 90. Geburtstag


* 1925

17

November


* vor 94 Jahren
† vor 9 Jahren
17.11.15

Am 17. November 2015 hätte Sir Charles Mackerras seinen 90. Geburtstag gefeiert. Der in Schenectady, New York, als Sohn australischer Eltern geborene Dirigent war ein profunder Kenner des Werkes von Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Arthur Sullivan und beschäftigte sich intensiv mit historisch authentischer Musizierpraxis, was in seinen Aufführungen und Aufnahmen von Barockmusik zugute kam. Vor allem auch auf dem Gebiet der tschechischen Musik galt er als Spezialist und hat die Werke von Dvorák, Janácek und Smetana weltweit aufgeführt. So leitete er u.a. die französische Erstaufführung von Janáceks Jenufa und die englische Erstaufführung von Janáceks Die Sache Makropoulos und Katia Kabanova, die er auch für Decca aufgenommen hat. Als Opern- und Konzertdirigent war er international geschätzt und dirigierte neben britischen Orchestern sowohl die Wiener Philharmoniker als auch die Staatskapelle Dresden regelmäßig. 1980 leitete er als erster Nicht-Brite die beliebte „Last Night of the Proms“ in London und eröffnete 1973 das damals neue Opernhaus von Sydney. Was die Übernahme fester Chefdirigentenposititonen betrifft, war Mackerras sehr zurückhaltend und zog es vor, überwiegend als freier Dirigent zu arbeiten. Eine intensive Zusammenarbeit verband ihn mit dem Scottish Chamber Orchestra, der Tschechischen Philharmonie und dem Orchestra of the Welsh National Opera, deren Chefdirigent er von 1987 bis 1992 war. 1979 wurde er von der Queen in den Adelsstand erhoben. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert (Chandos, Supraphon, Sony, Hyperion, Telarc, Decca, Philips). Sir Charles Mackerras starb am 14. Juli 2010 im Alter von 84 Jahren in London.

Sir Charles Mackerras – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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