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Uwe Gronostay 10. Todestag


† 2008

29

November


* vor 80 Jahren
† vor 11 Jahren
29.11.18

Vor zehn Jahren, am 29. November 2008, ist der langjährige Künstlerische Leiter des Philharmonischen Chores Berlin Uwe Gronostay in Berlin verstorben. Gronostay gehörte zu den führenden Chorerziehern und -dirigenten unserer Zeit. Zum Kirchenmusiker ausgebildet, begann er seine künstlerische Laufbahn als Kantor in Bremen. Von 1972 bis 1986 war er Direktor des RIAS-Kammerchores in Berlin. Gleichzeitig übernahm er 1982 die Leitung des Philharmonischen Chores Berlin, die er zwanzig Jahre lang bis zum Jahre 2002 beibehielt. Von 1988 bis 1997 war er auch Artistic Director und Chefdirigent des Niederländischen Kammerchores in Amsterdam. Über 50 Schallplatten, preisgekrönte CDs, Rundfunk- und TV-Produktionen, verbunden mit einer langen Liste von Ur- und Erstaufführungen, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Neben seiner eigenen dirigentischen Arbeit war Uwe Gronostay ein begehrter Partner der großen Dirigenten unserer Zeit, wie von Karajan, Abbado, Ozawa, Mehta, Chailly, Muti, Boulez usw., die ihm bevorzugt die Vorbereitung ihrer Chorkonzerte anvertrauten. Ein besonderes Verdienst Gronostays liegt in der Ausbildung des Sängernachwuchses, zu deren Zweck er den Studiengang Rundfunk-/Konzertchor an der heutigen Universität der Künste gegründet hat. Seine Hochschullaufbahn als Professor für Chorleitung führte ihn von Berlin aus von 1986 bis 1989 nach Frankfurt am Main als Nachfolger von Helmuth Rilling und von 1989 bis 2003 wieder zurück nach Berlin an die Universität der Künste, von wo aus er seine immensen künstlerischen Erfahrungen weitergab. Im Januar 2008 wurde er zum Ersten Ehrendirigenten des RIAS-Kammerchores ernannt. 1997 war er zum Ritter des Ordens Oranje Nassau durch Königin Beatrix geschlagen worden, 1999 war ihm das Bundesverdienstkreuzes durch den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau verliehen worden.

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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