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Natalia Gutman 75. Geburtstag


* 1942

14

November


* vor 77 Jahren
14.11.17

Natalia Gutman, am 14. Juni 1942 in Kazan geboren und in Moskau aufgewachsen, gab als Neunjährige ihr erstes Konzert. Ab 1964 studierte sie bei Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. beim Tschaikowsky Wettbewerb (1962). Mit dem ersten Preis beim ARD Wettbewerb in München 1967 begann ihre Weltkarriere. Seitdem musiziert Natalia Gutman mit zahlreichen international renommierten Orchestern, Dirigenten und Musikern. Ihr Repertoire umfasst heute fast die gesamte Konzertliteratur für Violoncello und Orchester. Sie hat zahlreiche Werke uraufgeführt; Alfred Schnittke hat ihr beispielsweise eine Sonate und sein erstes Cellokonzert gewidmet. Neben ihrer ausgedehnten Konzerttätigkeit gilt Natalia Gutmans besonderes Interesse dem musikalischen Nachwuchs. Von 1991 bis 2004 hatte sie eine Professur an der Musikhochschule Stuttgart inne; sie unterrichtet am Moskauer Konservatorium, in Wien und Fiesole sowie in zahlreichen Meisterklassen. In Berlin initiierte Natalia Gutman gemeinsam mit Claudio Abbado von 1992 bis 2002 die Kammermusikreihe „Berliner Begegnungen“, die jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen der Berliner Festwochen schuf. 2005 wurde der Künstlerin das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Das Internationale Oleg Kagan Musikfest Kreuth – Tegernseer Tal gründete sie 1990 gemeinsam mit ihrem Mann, dem russischen Geiger Oleg Kagan. Nach dessen frühem Tod wurde es ihm zu Ehren benannt.

Natalia Gutman – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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