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Leoš Janáček 90. Todestag


† 1928

12

August


* vor 165 Jahren
† vor 91 Jahren
12.08.18

Leoš Janáček wurde am 3. Juli 1854 in Hochwald (Mähren) geboren. Sein Vater war Lehrer, der das Musikstudium seines Sohnes nur unter schweren Opfern ermöglichen konnte. Leoš besuchte 1865 das Augustinerstift in Brünn, 1866 bis 1869 die deutsche Realschule und studierte 1869 bis 1872 an der „K.u.K. slawischen Lehrerbildungsanstalt“. Dort wurde er 1872 Musiklehrer und leitete verschiedene Chöre. Anschließend studierte er in Leipzig und Wien. von 1881 bis 1919 leitete er die Brünner Orgelschule, 1919 wurde er Kompositionslehrer am Prager Konservatorium und arbeitete schließlich als Forscher und Theoretiker über das Volkslied und über die „Melodie des gesprochenen Wortes“. Er sammelte Volkslieder seiner Heimat, beobachtete die Sprache seiner Landsleute und die Laute der Natur. Diese Studien flossen in seine Kompositionen ein, die „Sprachmelodie“ prägte seinen Stil nicht nur in den Vokalwerken. Seine Meisterwerke, die ihn weltberühmt machten, schrieb er fast alle in seinem letzten Lebensjahrzehnt (die Opern Katja Kabanowa, Das schlaue Füchslein, Die Sache Makropulos und Aus einem Totenhaus, die beiden Streichquartette, die Sinfonietta und die Glagolitische Messe). Janáček erfuhr viele internationale Ehrungten, er war u.a. Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und der Tschechischen Akademie in Prag. Neben Smetana und Dvořák ist Janáček der bedeutendste tschechische Musiker der Neuzeit. Er starb am 12. August 1928 in Mährisch-Ostrau.

Leoš Janáček – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Juni 2014

CD der Woche am 23.06.2014

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