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Josef Lanner 175. Todestag


† 1843

14

April


* vor 218 Jahren
† vor 176 Jahren
14.04.18

Josef Lanner 175. Todestag

Joseph Lanner

Joseph Lanner gilt neben Johann Strauß (Vater) als „Vater des Wiener Walzers“. Mit seinen Werken – Ländler, Galoppe, Potpourris, Tänze, Märsche und Walzer – gab er der Zeit der Wiener k. u. k. Monarchie im 19. Jahrhundert eine entscheidende musikalische Prägung, die in Johann Strauß (Sohn) ihren Höhepunkt fand. Dabei hatte Lanner gar keine reguläre musikalische Ausbildung genossen, sondern seine musikalischen Fähigkeiten weitgehend autodidaktisch entwickelt. Er wurde am 12. April in Oberdöbling bei Wien geboren. Seine musikalische Laufbahn begann erst nach einer Ausbildung zum Graveur. Er hatte Geige gelernt und spielte mit 12 Jahren im Orchester seines Lehrer. Hier lernte er Johann Strauß sen. kennen. Beide blieben lebenslang Freunde, aber auch Konkurrenten. 1818 bildete Lanner ein Streichtrio, das 1823 mit Johann Strauß zum Streichquartett erweitert wurde. 1824 wurde das Ensemble noch einmal entscheidend zum Streichorchester und schließlich zum Sinfonieorchester vergrößert. Lanner spielte mit diesen Ensembles in Kaffeehäusern und veranstaltete die ersten Promenadenkonzerte. 1829 wurde Lanner Musikdirektor der k. u. k. Redoutensäle, 1833 wurde er Musikdirektor der Wiener Regimentskapelle. Er war einer der herausragenden Tanzkapellmeister Wiens seiner Zeit. Während das musikalische Programm anfänglich überwiegend von Opernparaphrasen geprägt war, drückte Lannder ihnen im Laufe der Zeit durch eigene Werke immer stärker seinen persönlichen Stempel auf. So schuf er über 200 im Druck erschienene Werke. Zu seinen bekanntesten Walzern gehören der Pesther Walzer, der Trennungswalzer, Die Werber, Die Hofballtänze und Die Schönbrunner. Joseph Lanner starb vor 175 Jahren am 14. April 1843 im Alter von nur 43 Jahren an Typhus.


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„Der bloße Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten,” konstatierte einst Jean Paul in seiner Vorschule der Ästhetik. Wut, Ärger, Hass, Groll und all die Zwischentöne dieser destruktiven Emotionen können als Dauerzustand nur in schöpferische Sackgassen führen, indessen sie sich beim Rezipienten rasch abnutzen.

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