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Cécile Louise Chaminade 70. Todestag

18.04.14 (* vor 160 Jahren † vor 73 Jahren)

† 1944

18

April

Die französische Pianistin und Komponistin Cécile Chaminade entstammte einer Familie aus Seeleuten und Offizieren. Gegen den Willen des Vaters erhielt sie Klavierunterricht, zunächst von ihrer Mutter, einer ausgezeichneten Pianistin. Georges Bizet zeigte sich von ihrem musikalischen Talent beeindruckt, als sie ihm im Alter von acht Jahren eigene Kompositionen vorspielte. Mit 18 Jahren feierte sie erste öffentlcihe Erfolge als Pianistin, auch als Komponistin von Charakterstücken für Klavier und Salonliededern wurde sie mehr und mehr bekannt. Nach Konzertreisen durch Frankreich, Belgien, Holland und die Schweiz debütierte sie 1892 auch erfolgreich in England und wurde dort von Queen Victoria zu einem längeren Aufenthalt nach Windsor Castle eingeladen. Mit weiteren Konzertreisen in Europa, in Kanada und 1908 in den USA wurde sie international berühmt. 1913 wurde sie als erste Komponistin Mitglied der Ehrenlegion. Im Alter von 57 Jahren übernahm sie nach dem Ersten Weltkrieg die Leitung eines Krankenhauses und schränkte ihre musikalischen Aktivitäten aus Alters- und Krankheitsgründen immer mehr ein. Sie starb am 18. April 1944. Nach ihrem Tod geriet sie mit ihrem Werk in Vergessenheit und wurde erst in den letzten beiden Jahrzehnten allmählich wieder entdeckt.

Cécile Louise Chaminade – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2012

CD der Woche am 08.10.2012

Anton Arensky
Five Suites for Two Pianos

Anton Arensky<br />Five Suites for Two Pianos

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