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Wilhelm Friedemann Bach 230. Todestag

01.07.14 (* vor 307 Jahren † vor 233 Jahren)

† 1784

1

Juli

Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Geboren am 22. November 1710 in Weimar, erhielt er den ersten Musikunterricht von seinem Vater. Als die Familie 1717 von Weimar nach Köthen zog, besuchte er die Lateinschule, ab Juni 1723 dann die Leipziger Thomasschule. 1727 nahm er Violinunterricht bei Johann Gottlieb Graun, ab 1729 studierte er Jura, Philosophie und Mathematik. 1733 wurde er Organist an der Sophienkirche in Dresden, im April 1746 wurde er Musikdirektor und Organist an der Marienkirche in Halle (Saale) sowie Leiter des Stadtsingechors zu Halle. Daher wird er auch der Hallesche Bach genannt. 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, als freischaffender Musiker seinen Lebensunterhalt zu verdienen und führte ein bewegtes, unstetes Leben bis er am 1. Juli 1784 in ärmlichen Verhältnissen in Berlin starb. Als Organist und Klavierspieler war Bach wegen seiner Kunst der Improvisation berühmt. Seine Werke waren lange Zeit verschollen. Die Entdeckung umfangreicher bis dahin verschollener Bestände des Archivs der Singakademie Berlin in Kiew durch den Harvard-Professor Christoph 1999 erweiterte die Anzahl der bekannten Noten Bachs erheblich.

2010 veröffentlichte das Bach-Archiv Leipzig eine elfbändige Gesamtdokumentation.

Wilhelm Friedemann Bach – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2011

CD der Woche am 31.10.2011

Bach Johann Sebastian: Die Kunst der Fuge BWV 1080

Raumklang 1 CD RK 3004

Bestellen bei jpc

Von der frühen Kindheit bis ans Ende seines Lebens zeigte Bach ein ausgeprägtes Interesse für die systematische, wissenschaftliche Seite seines Berufs. Die systematische Durchdringung in der Komposition seiner musikalischen Einfälle durchzieht sein gesamtes schöpferisches Leben. Dabei machte er [...]

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