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Christoph von Dohnányi 90. Geburtstag


* 1929

8

September


* vor 90 Jahren
08.09.19

Christoph von Dohnányi 90. Geburtstag

Christoph von Dohnányi / Arthaus Musik

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Am 8. September 2019 feiert Christoph von Dohnányi seinen 90. Geburtstag. Er wurde 1929 als Sohn des Juristen und Wiederständskämpfers Hans von Dohnányi in Berlin geboren, sein Großvater ist der ungarische Pianist und Komponist Ernst (Ernö) von Dohnányi (1877-1960). Christoph von Dohnányi studierte in München, wo er noch Richard Strauss erlebte, und setzt seine Ausbildung in den USA bei seinem Großvater fort. Geog Solti holt ihn als Assistent an die Oper Frankfurt, von 1957-1963 war GMD in Lübeck, von 1963-1966 in Kassel. 1968 wird er GMD und Operdirektor in Frankfurt, wo er junge Regisseure verpflichtet und eine neue Opernästhetik lanciert. An UA leitete er u.a. Henzes Der junge Lord (1965) und Die Bassariden (Salzburger Festspiele 1966) sowie Gottfried von Einems Kabale und Liebe (Wien 1976). Von 1977-1984 ist er GMD und Intendant an der Hamburgischen Staatsoper, es folgten 22 Jahre (1984-2002) beim Cleveland Orchestra als Nachfolger von Lorin Maazel. Mit dem Cleveland Orchestra hat er zahlreiche Tourneen unternommen, darunter die erste Gastspielreise des Orchesters nach China. Von 1992 bis 2000 war Christoph von Dohnányi Chefdirigent des Orchestre de Paris, von September 2004 bis 2010 Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters. Sein sinfonisches Repertoire ist ebenso umfangreich wie sein Opernrepertoire, vieles davon liegt auf Tonträgern vor. Als Weltbürger der Musik hat er an allen großen Opern- und Konzerthäusern in Europa, den USA und Japan gewirkt. Ursprünglich war geplant, dass er das Eröffnungskonzert in der Hambuger Elbphilharmonie leiten sollte, durch die bauliche Verzögerung um sieben Jahre und die verspätete Eröffnung 2017 kam es dazu allerdings nicht.

Christoph von Dohnányi – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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