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Hans Sotin 80. Geburtstag


* 1939

10

September


* vor 80 Jahren
10.09.19

Hans Sotin 80. Geburtstag

Hans Sotin / Testament

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Am 10. September feiert der 1939 in Dortmund geborene Hans Sotin seinen 80. Geburtstag. Jahrzehnte lang gehörte er zu den führenden Wagner-Sängern und hat alle Basspartien des Wagner-Repertoires an den großen Opernhäusern und bei namhaften Festivals gesungen. Sein Debüt gab er 1962 in Eutin als Eremit in Weber Freischütz, ab 1964 war er Mitglied der Hamburgischen Staatsoper der Intendanz Liebermann und gastierte bereits 1970 als Sarastro (Die Zauberflöte) in Glyndebourne. Sein USA-Debüt erfolgte nur ein Jahr später in Chicago, 1972 debütierte er an der New Yorker Met als Landgraf in Wagners Tannhäuser. Im gleichen Jahr holte ihn Wolfgang Wagner nach Bayreuth, wo er in den folgenden knapp 30 Jahren in Partien wie Fafner (Das Rheingold), Titurel und Gurnemanz (Parsifal) Wotan (Der Ring des Nibelungen) und König Marke (Tristan und Isolde) gefeiert wurde. Den Baron Ochs im Rosenkavalier sang er u.a. 1976 an der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Carlos Kleiber und an der Mailänder Scala. Unvergesslich ist auch die halbszenischenische Aufführung von Tristan und Isolde in München unter der Leitung von Leonard Bernstein, in der Hans Sotin den König Marke sang. Daneben waren auch die Passionen von J.S. Bach ein wichtiger Bestandteil in seiner Sängerkarriere. 2012 gab Hans Sotin seinen Bühnenabschied bei den Richard Wagner Festspielen in Wels, hat aber als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Köln viele Jahre lang sein Wissen an die nachfolgenden Sängergenerationen weitergegeben. Sein künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert.

Hans Sotin – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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