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Kurt Sanderling 5. Todestag


† 2011

18

September


* vor 107 Jahren
† vor 8 Jahren
18.09.16

Am 18. September jährt sich der Todestag des Dirigenten Kurt Sanderling zum fünften Mal. Er gehörte zu den "großen Alten“, deren Wirken mehrere Generationen von Nachwuchsmusiker beeinflußt hat. Kurt Sanderling wurde am 19. September 1912 in Ostpreußen geboren und debütierte 1931 als Korreptitor an der Städtischen Oper Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging er in die Sowjetunion, wo er nach Engagements in Moskau und Charkow viele Jahre lang die Leningrader Philharmoniker leitete und am dortigen Konservatorium unterrichtete. 1960 kehrte er nach Ost-Berlin zurück und übernahme das damaliger Berliner Sinfonieorchester. Relativ spät begann seine internationale Karriere, die ihn zu den größten Orchestern in die USA, nach Japan und in alle wichtigen europäischen Metropolen führte. Neben eindrucksvollen Aufführungnen der Sinfonien von Bruckner, Mahler oder Schostakowitsch, war Kurt Sanderling stets an zeitgenössischer Musik interessiert und hat Werke von Siegfried Matthus, Ernst Hermann Meyer, Rudolf Wagner-Régeny und Dieter Zechlin uraufgeführt. Zu seinem 90. Geburtstag erschienen seine Memoiren unter dem Titel „Andere machten Geschichte, ich machte Musik“. Sein künstlerisches Vermächtnis liegt in zahlreichen Tondokumenten vor. Kurt Sanderling starb am 18.9.2011 in Berlin im Alter von 98 Jahren, einen Tag vor seinem 99. Geburtstag.

Kurt Sanderling – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 15.09.2014

J. Rietz • J.B. Groß

Ars Produktion 1 CD/SACD stereo 38 113

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Einsam, doch in der wunderbaren Akustik der Wiesbadener St. Kilian-Kirche sehr sonor eingefangen, beginnt der Violoncellist Klaus-Dieter Brandt einen expressiven und ausführlichen Monolog. Erst, nachdem eine ganze Reihe von unterschiedlichen Stationen durchlaufen sind, versammelt sich das [...]

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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