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Sir Colin Davis 90. Geburtstag


* 1927

25

September


* vor 92 Jahren
† vor 6 Jahren
25.09.17

Heute wäre der britische Dirigent Sir Colin Davis 90 Jahre alt geworden. Er studierte am Royal College of Music in London Klarinette und debütierte 1949 als Dirigent Nach Stationen beim Sadlers' Wells Theater in London, beim BBC Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra begann seine internationale Karriere1959, als er für den erkrankten Otto Klemperer einsprang und eine Vorstellung von Mozarts Don Giovanni in London leitete.. 1977 war er der erste Engländer, der in Bayreuth dirigierte. Von 1983 bis 1992 war er Chefdirigent des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er ein breites Repertoire aufgeführt hat. Seit 1981verband ihn zudem eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die ihn 1990 zu ihrem Ehrendirigenten berief. Neben den Werken von Mozart, Händel und Sibelius hat er sich u.a. besonders für das Werk von Hector Berlioz eingesetzt, das er komplett auf Tonträgern eingespielt hat. Auch die Musik seines Landsmanns Sir Michael Tippet hat Colin Davis in seinen Konzertprogrammen vorgestellt und einige Werke auch uraufgeführt (The Mask of Time 1984, The Knot Garden 1970). Mit der Sächsischen Staatskapelle trat er am 26. April 2007 in Brüssel beim offiziellen Gala-Konzert zur Übernahme zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft auf. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Colin Davis am 14. April 2013 im Alter von 85 Jahren in London gestorben.

Sir Colin Davis – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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