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Christopher Hogwood 5. Todestag


† 2014

24

September


* vor 78 Jahren
† vor 5 Jahren
24.09.19

Christopher Hogwood 5. Todestag

Christopher Hogwood / Metronome

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Nach mehrmonatiger Krankheit ist der englische Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler Christopher Hogwood am 24. September 2014, zwei Wochen nach seinem 73. Geburtstag, in seinem Haus in Cambridge verstorben. 1941 in Nottingham geboren studierte Hogwood klassische Philologie und Musikwissenschaft in Cambridge, überdies Cembalo bei Rafael Puyana und Gustav Leonhardt. Seine musikalische Laufbahn begann er als Cembalist der Academy of St. Martin-in-the-Fields, gleichzeitig war er Mitbegründer des Early Music Consort of London. 1973 gründete Christopher Hogwood die Academy of Ancient Music, das erste britische Barockorchester, mit dem er mehr als 200 Aufnahmen einspielte, darunter die erste Gesamtaufnahme der Sinfonien W. A. Mozarts nach den Grundsätzen der historisch informierten Aufführungspraxis. Von 1986 bis 2001 leitete er außerdem die 1815 gegründete Bostoner Handel and Haydn Society und führte dieses traditionsreiche Ensemble mit dem historisch informierten Interpretationsansatz an seine Ursprungsgründe zurück. Nach 33 Jahren zog sich Christopher Hogwood 2006 von der Leitungsfunktion der Academy of Ancient Music zurück, um sich musikwissenschaftlicher Forschung und einer weltweiten Dirigiertätigkeit zu widmen, die Musik bis ins 20. Jahrhundert hinein umfasste.

Christopher Hogwood – CD-Einspielungen

→ Alle Porträts



Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 15.09.2014

J. Rietz • J.B. Groß

Ars Produktion 1 CD/SACD stereo 38 113

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Einsam, doch in der wunderbaren Akustik der Wiesbadener St. Kilian-Kirche sehr sonor eingefangen, beginnt der Violoncellist Klaus-Dieter Brandt einen expressiven und ausführlichen Monolog. Erst, nachdem eine ganze Reihe von unterschiedlichen Stationen durchlaufen sind, versammelt sich das [...]

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Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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Die dreistimmige Sonate, bestehend aus 1. und 2. Stimme sowie Basso continuo, wurde unter dem Namen „Triosonate“ oder schlicht „Trio“ zu einer der ...

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