Jordi Savall zum letzten Mal in dieser Spielzeit in der Berliner Philharmonie
Konzert im Rahmen der Reihe "Originalklang" der Berliner Philharmoniker
Am 16. März tritt der katalanische Gambist und Dirigent Jordi Savall im Rahmen seiner Hommage ein letztes Mal in dieser Spielzeit in der Philharmonie Berlin auf. In der Reihe Originalklang führt er mit seinem Ensemble Le Concert des Nations und der Capella Nacional de Catalunya im Großen Saal Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem d-Moll KV 626 (Fassung von Franz Xaver Süßmayr) auf. Dem Werk wird Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 vorangestellt, bei dem der solistische Part vom italienischen Klarinettisten Francesco Spendolini übernommen wird.
Auszeichnung für das Lebenswerk
Jordi Savall erhält am 23. Mai den Ernst von Siemens Musikpreis 2026 für sein Lebenswerk. Er hat als Musiker, Forscher und Vermittler Wegweisendes für die Alte Musik und die historische Aufführungspraxis geleistet. Seine Konzerte und Studioaufnahmen haben Referenzcharakter. Als Lehrer und Ensembleleiter prägte er Musiker über Generationen hinweg. Mit seiner Musik zu dem Historienfilm Die siebte Saite wurde er 1991 einem Millionenpublikum bekannt.
