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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Siegfried Matthus

* 13.04.1934 Mallenuppen

Siegfried Matthus wurde am 13. April 1934 als Sohn eines Bauern in Mallenuppen/Ostpreußen geboren. Sein Vater erteilte ihm den ersten Unterricht auf verschiedenen Instrumenten. Nach der Flucht der Familie vor der russischen Armee besuchte er die Oberschule in Rheinsberg, wo seine ersten Kompositionen für den Schulchor entstanden. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule für Musik in Ost-Berlin holte ihn Walter Felsenstein 1964 an die Berliner Komische Oper, wo er lange Zeit mit Götz Friedrich und Harry Kupfer zusammenarbeitete. 1972 übernahm er eine Meisterklasse an der Akademie der Künste der DDR, 1985 wurde er zum Professor ernannt. und 1991 wurde er künstlerischer Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit Opernwerkstatt und Aufführungen. Matthus komponierte mehr als 600 Musikwerke, die ihn zum bekanntesten Komponisten der früheren DDR machten.

Biographie Diskographie [3] Werke [5]

Biographie

13.4.1934
geboren in Mallenuppen (Ostpreußen)
1948-1952
Schulbesuch und Abitur in Rheinsberg.
1952-1958
Studium an der Deutschen Hochschule für Musik in Berlin, Kompositionsstudium bei Rudolf Wagner-Régeny.
1958-1960
Meisterschüler bei Hanns Eisler an der Akademie der Künste, Berlin.
seit 1960
als freischaffender Komponist tätig.
seit 1964
Komponist und Berater (Dramaturg) für zeitgenössische Musik an der Komischen Oper Berlin. Zusammenarbeit mit Walter Felsenstein, Götz Friedrich und Harry Kupfer.
1966-1988
Konzeption und Leitung der Veranstaltungsreihe "Kammermusik im Gesprach"an der Komischen Oper Berlin.
1969
Mitglied der Akademie der Künste der DDR.
1972
Leitung einer Meisterklasse an der Akademie der Künste und Sekretär der Sektion Musik.
1976
Mitglied der Akademie der Künste Berlin (West).
Bechsteinkonzert
1978
Mitglied der Akademie der Schönen Künste in München.
1984
Ehrenbürger der Stadt Rheinsberg.
1985
UA von Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke in Dresden; UA der Oper Judith am 28.9. in Berlin (Ost; Ernennung zum Professor.
1989
UA der Oper Graf Mirabeau am 14.7. in Berlin (Ost), im gleichen Jahr in Essen und Karlsruhe.
seit 1991
Künstlerischer Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
1994
UA von Manhatten Concerto for Orchestra in New York.
1996
Preis des Internationalen Theaterinstituts Berlin (ITI).
1998
Preise des Verbandes der deutschen Kritiker.
2000
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
2004
Am 10. 04. 2004 UA der Oper Die unendliche Geschichte nach Michael Ende zeitgleich am Nationaltheater Weimar (in Anwesenheit des Komponisten) und im Theater Trier.

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