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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Giuseppe Verdi

* 10.10.1813 Le Roncole/Busseto
† 27.01.1901 Mailand

Biographie Diskographie [96] Texte [17] Werke [163]

Texte

Anarchie und Dekadenz

Augsburger Neuinszenierung von Verdis Rigoletto

Es geht gleich erst mal zur Sache. Da werden schöne Busen bloß gelegt, fingern wilde Männer mit fettigen langen Haaren ständig an willfährigen Gespielinnen herum, kopulieren Paare in der Ecke: Verdi im 21. Jahrhundert, Rigoletto in der Unterwelt. Kein Palast, sondern eine Vagina als tief-roter barartiger Clubraum verbrämt, ersetzt die einstmals höfische Szenerie: In Victor Hugos Romanvorlage Le roi s’amuse ist Franz I. gemeint.

[Ralf Kasper, 8.10.2003]weiterlesen ...

Das Mittelalter durch die Brille der Romantik

Verdis Oper Johanna d’Arc

Im Rahmen des Verdi-Schiller-Zyklus’ am Anhaltischen Theater Dessau hat am Samstag, dem 30. Oktober 2004, Verdis Oper Johanna d’Arc Premiere. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Golo Berg, Regie führte der Intendant des Anhaltischen Theaters Dessau, Johannes Felsenstein. Im Vorfeld dieses Ereignisses sprach KLASSIK HEUTE mit dem Ausstatter Stefan Rieckhoff.

[Josef Manhart, 27.10.2004]weiterlesen ...

Revolutionäres Pathos und leidenschaftliche Liebe

Anhaltisches Theater Dessau, Don Karlos (Premierenbericht)

Zum Auftakt des für die Spielzeit 2004/2005 geplanten Verdi-Schiller-Zyklus mit der Aufführung der Opern Johanna d`Arc, Die Räuber, Louise Miller und Don Karlos, die Johannes Felsenstein mit Blick auf den 200. Todestag Friedrich Schillers am 9. Mai 2005 inszeniert und die in einem weltweit einmaligen Opernprojekt vom 5. bis 8. Mai 2005 als Zyklus aufgeführt werden, hatte Giuseppe Verdis 1867 uraufgeführtes Meisterwerk im Anhaltischen Theater Dessau Premiere.

[Herbert Henning, 25.5.2004]weiterlesen ...

Ende gut – alles gut

Giuseppe Verdi: Louise Miller

Mit Louise Miller hat Johannes Felsenstein jetzt seinen Verdi-Schiller-Zyklus abgeschlossen. Anfang Mai werden damit in Dessau alle vier Verdi Opern nach Sujets von Schiller komplett zu sehen sein. Als Beitrag zum Gedenkjahr für den Dichterfürsten ist das eine Idee, auf die kein anderes deutsches Theater gekommen ist.

[Joachim Lange, 3.5.2005]weiterlesen ...

Menschenschicksale in einer zerrissenen Welt

Fortsetzung des Verdi-Schiller-Zyklus in Dessau

Aus Anlaß des 200. Todestages von Friedrich Schiller am 9. Mai findet am Anhaltischen Theater Dessau ein in der Musikwelt einzigartiges Opernereignis statt. Vom 5. bis 8. Mai werden Giuseppe Verdis die vier, nach Dramen von Friedrich Schiller komponierte Opern erstmals in einem Zyklus zusammengefaßt aufgeführt.

[Herbert Henning, 3.2.2005]weiterlesen ...

Schillers Pathos und Verdis Patriotismus vereint

Verdi-Schiller-Zyklus : „Johanna d’Arc“

Der Opernabend mit Giuseppe Verdis Johanna d`Arc war nach Don Karlos die Fortsetzung des Verdi-Schiller-Zyklus, bei dem aus Anlaß des 200. Todestages des Dichters am 9. Mai 2005 die vier Opern des Komponisten nach Dramenvorlagen Friedrich Schillers aufgeführt werden.

[Herbert Henning, 2.11.2004]weiterlesen ...

Seelenverwandtschaft

Verdi – Don Karlos

Am 21. Mai findet im Anhaltischen Theater in Dessau im Rahmen des Festivals „Musiktheater an der Mulde“ die Premiere von Giuseppe Verdis Don Karlos statt. Die Schreibweise des Titels deutet bereits an, dass Johannes Felsenstein, der Regisseur der Neuinszenierung, dem Wort eine ganz eigene Bedeutung beimisst und ganz eigene Wege beschreitet.

[Josef Manhart, 17.5.2004]weiterlesen ...

Einstand mit Falstaff

Interview mit Rudolf Piehlmayer, neuer GMD am Theater Augsburg

Er ist ein sehr „körperlicher Dirigent“, der in den Proben seine Orchestermusikern dazu bringen will, Musik auch zu empfinden. Das zumindest sagt Rudolf Piehlmayer, der neue Generalmusikdirektor am Theater Augsburg, über sich selbst. Sein oberstes Ziel ist es, die Menschen – Publikum wie Orchester – zu begeistern. In wie weit er diese Maxime umzusetzen vermag, gilt es bereits am kommenden Samstag zu verifizieren, wenn er sich mit Verdis Falstaff dem Augsburger Publikum vorstellt

[Josef Manhart, 16.9.2002]weiterlesen ...

Gelungenes Spiel

Giuseppe Verdis Falstaff am Theater Augsburg

Seine Ziele hat der neue Augsburger GMD Rudolf Piehlmayer klar umrissen: „Daß ich die Musiker wieder wach mache, daß man merkt, sie haben Spaß am Musizieren“. Man fragt sich, ob sein Vorgänger Peter Leonard nur Schlaftabletten ausgeteilt hat. Tatsächlich aber braucht das Philharmonische Orchester der Fuggerstadt dringend eine Frischzellenkur.

[Jürgen Kanold, 23.9.2002]weiterlesen ...

Glanzvoller Verdi

Opernfestival auf Gut Immling im Chiemgau

Im Jahre 1997 gründete der Sänger und jetzige Intendant Ludwig Baumann ein hochkarätiges Opernfestival, das von Jahr zu Jahr mehr begeisterte Besucher anzieht und unter allsommerlich wechselndem Motto den Musikfreunden einen faszinierenden Überblick über die vielgestaltige Opernliteratur gibt.

[Cornelius Eberhardt, 14.8.2008]weiterlesen ...

Das Leben ein (Alb-)Traum

Calixto Bieito inszeniert Don Carlos in Basel

Der Katalane Calixto Bieito hat sich in den fünf Jahren, seit er mit seiner Macbeth- Version in Salzburg die Gemüter im deutschsprachigen Raum (samt vorübergehendem Jugendverbot!) das erste Mal erhitzte, längst als Marke etabliert. Sie steht in der Oper, auf die er sich hier nach diesem Shakespeare vor allem in Hannover, aber auch in Berlin und Frankfurt konzentriert hat, für einen drastischen Bühnenrealismus, der in seinen Mitteln für eine Grenzerkundung, vor allem bei der Darstellung von Gewalt steht.

[Joachim Lange, 4.12.2006]weiterlesen ...

Parma und Busseto feiern Verdi

Festival Verdi in der Heimatregion des Komponisten

Die Region der Emilia Romagna ist die Heimat von Giuseppe Verdi, der am 10. Oktober 1813 in Roncole bei Bussetto geboren wurde. Der kleine Ort Busseto verfügt mit dem Teatro Verdi über ein besonders charmantes Haus mit nur 300 Plätzen. Dort und im Teatro Regio di Parma findet alljährlich das Festival Verdi statt, zu dem Opernfreunde aus dem In- und Ausland anreisen.

[Marie-Luise v. Schuckmann, 18.2.2016]weiterlesen ...

Dresden: Otello-Premiere

Verdis Otello ist eins von den souveränen und damit in gewisser Hinsicht auch hermetischen Alterswerken, die im Grunde keine Handbreit Platz lassen für die in Mode gekommenen akustischen Erweiterungen durch kreative Regie. Das machen der Gastdirigent Massimo Zanetti und die Sächsische Staatskapelle auch unmissverständlich klar, mit großer, doch stets kultiviert aufbrausender Wucht.

[Joachim Lange, 25.10.2006]weiterlesen ...

Über die Verführbarkeit der Mächtigen

Verdis Macbeth an der Semperoper

Dresden nimmt oftmals Anleihen aus seiner Vergangenheit, wenn es der Gegenwart an eigenem, neu produziertem Glanz fehlt. Manchmal borgt es auch aus der Zukunft. Das hat dann oft mit der musikalischen Tradition und seinem Opernhaus zu tun. Die finanzielle Bredouille, von der jetzt etwas aufgeregt zu lesen war, ist dabei weniger eine sächsische Spezialität als eine Nachwirkung der Flut.

[Joachim Lange, 6.10.2005]weiterlesen ...

Verdi I – Dorfkind und Weltbürger

„Sono e sarò sempre un paesano delle Roncole“ – ich bin und werde immer ein Bauer von Roncole sein. Der Satz Giuseppe Verdis steht auf einer großen Tafel unweit seines Geburtshauses in jenem kleinen Dorf bei Busseto, das heute Roncole Verdi heißt. Wo liegen die Wurzeln des vor 100 Jahren gestorbenen Komponisten, wo bestellte er seine Felder?

[Jürgen Kanold, 1.7.2001]weiterlesen ...

Verdi II – Der Maestro als Gutsherr

Als einfachen Bauern hat sich der vor 100 Jahren gestorbene Giuseppe Verdi oft bezeichnet. Schöne Bescheidenheit: Sein Landgut Sant’Agata bei Busseto war in den 1880er Jahren fast sieben Quadratkilometer groß. Heute sind die Villa und der Park des Großgrundbesitzers noch zu besichtigen.

[Jürgen Kanold, 1.8.2001]weiterlesen ...

Verdi III – Mailand – Anfang und Ende eines Künstlerlebens

Vor einhundert Jahren starb Giuseppe Verdi in Mailand: Ein Opernhaus und ein Altenheim sind die Pilgerorte der Verdianer. Am Teatro alla Scala debütierte er 1839 mit Oberto und trat 1893 mit dem Falstaff von der Bühne ab. In der Krypta der Casa di riposo ist der italienische Nationalkomponist begraben. Eine Million verlangt ein Schwarzmarkthändler mittags für einen Platz in der Königsloge – Lire – versteht sich. Immerhin 1000 Mark und mehr als das Dreifache des regulären Preises.

[Jürgen Kanold, 1.9.2001]weiterlesen ...

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