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Giacomo Puccini

* 23.12.1858 Lucca
† 29.11.1924 Brüssel

Giacomo Puccini gilt als der bedeutendste Opernkomponist Italiens nach Verdi. Geboren am 22. Dezember 1858 in Lucca als Spross einer alten Musikerfamilie, studierte er am Mailänder Konservatorium bei Amilcare Ponchielli. Nach seinem ersten Bühnenerfolg als Komponist mit Le Villi (1884) wandte er sich ganz der Opernkomposition zu. Mit weiteren Erfolgskompositionen (Manon Lescaut 1893 und La Bohème 1896) erlangte er Weltruhm und schuf mit Tosca, Madame Butterfly, La Fanciulla del West, Suor Angelica, Turandot u.a. bedeutende Opern, die bis heute zu den Standardwerken der Opernliteratur gelten. Daneben schrieb Puccini aber auch eine Messe (1880), ein Requiem (1905) sowie Kammermusik, Orgel- und Klavierwerke und Lieder und Chöre. Am 29. November 1924 starb Puccini in Brüssel nach einer Kehlkopfoperation.

Biographie Diskographie [63] Texte [3] Werke [111]

Biographie

23.12.1858
geboren in Lucca als fünftes von sieben Kindern des Organisten Michele Puccini. Auch Giacomo sollte nach dem Wunsch des Vaters Kirchenmusiker werden. Erste musikalische Ausbildung am Instituto Musicale Pacini in Lucca.
1876
Puccini erlebt erstmals eine Verdi-Oper (Aida) auf der Bühne und faßt den spontanten Entschluß, selbst Opernkomponist z werden.
1880
Mit finanzieller Unterstützung durch seinen Großonkel und durch ein Stipendium der Königin Margherita beginnt Puccini sein Studium am Mailänder Konservatorium.
1883
Studienabschluß mit dem Capriccio sinfonico.
1884
Komposition der ersten Oper Le Villi im Rahmen eines Wettbewerbs des Musikverlages Sonzogno.
1889
UA der zweiten Oper Puccinis, Edgar, die vom Publikum sehr gut aufgenommen, von der Kritik hingegen verrissen wurde.
1893
Am 1. Februar 1893 UA von Manon Lescaut unter der Leitung von Arturo Toscanini. Als Vorlage diente der Roman des Abbé Prévost.
1896
Am 1. Februar 1896 UA von La Bohème unter der Leitung von Arturo Toscanini. Zunächst war dem Werk nur ein mäßiger Erfolg beschieden, der Durchbruch erfolgte erst ein Jahr später nach einer Aufführung am Teatro Massimo in Palermo.
1900
Am 14.1.1900 UA von Tosca in Rom.
Bechsteinkonzert
1903
Autounfall des Komponisten.
1904
UA von Madama Butterfly am 17.2. an der Mailänder Scala. Die Oper war kein Erfolg, weshalb der Komponist das Werk nocheinmal überarbeitete und im selben Jahr in Brescia neu herausbrachte. In dieser Fassung wurde das Werk schnell populär.
1907
Einladung an die New Yorker Met, wo vier Puccini-Opern aufgeführt werden.
1910
UA von La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen) unter Arturo Toscanini. Emmy Destinn sang die Minni.
1912
Anläßlich eines Wien-Besuches erhielt Puccini den Auftrag, eine deutsche Operette zu komponieren. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte dieses Vorhaben. Es entstand La rondine, die in der Zwischenkriegszeit sehr erfolgreich war.
1917
UA von La rondine am 27.3. in Monte Carlo.
1918
UA von Il trittico (Suor Angelica, Gianni Schicchi, Il tabrro) an der Met in New York.
1920
Beginn an der Arbeit zu Turandot.
29.11.1924
Am 29.11.1924 stirbt Puccini nach einer Kehlkopfoperation in Brüssel. Die Oper Turandot, die am 25.4.1926 unter Toscanini an der Scala uraufgeführt wird, konnte er nicht mehr vollenden. Mit den Worten "hier endet das Werk" legte Toscanini den Taktstock beiseite. Anhand der Partitur-Skizzen vollendete der Puccini-Schüler Franco Alfano das Werk, das bis heute zu den faszinierendsten Opern gehört.

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