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Gösta Winbergh 75. Geburtstag


* 1943

30

Dezember


* vor 76 Jahren
† vor 17 Jahren
30.12.18

Heute, am 30. Dezember 2018, wäre Gösta Winbergh 75 Jahre alt geworden. Der schwedische Tenor ist am 18. März 2002 ganz überraschend in Wien gestorben. Todesursache war Herzversagen. Noch am Vortag hatte Winbergh als Florestan in Beethovens Fidelio auf der Bühne der Wiener Staatsoper gestanden. Gösta Winbergh wurde am 30.12.1943 in Stockholm geboren und besuchte das Konervatorium seiner Heimatstadt. Sein Debüt gab er 1973 als Rodolfo in La Bohème. Von 1973 bis 1981 war Winbergh Mitglied der Royal Opera Stockholm und sang Partien wie Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Tamino (Die Zauberflöte) und Nemorino (L'Elisir d‘amore). Der internationale Durchbruch gelang ihm in den Götz Friedrich-Inszenierungen von Così fan tutte als Ferrando und als David in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg. Schon 1974 hatte Winbergh als Don Ottavio an der San Francisco Opera debütiert, sein Met-Debüt in der selben Rolle erfolgte 1983. In den neunziger Jahren widmete sich Winbergh vestärkt Wagner-Partien und war regelmäßiger Gast bei den großen internationalen Festspielen (Salzburg, Aix-en-Provence, Glyndebourne und Tanglewood). Im Juni seines Todesjahres hätte dem Sänger von der Wiener Staatsoper der Titel eines Kammersängers verliehen werden sollen. Ihm zu Ehren wurde in Schweden nach seinem Tod der Gösta Winbergh Award etabliert. Der Preis wird jährlich im Rahmen eines Wettbewerbs am Opernhaus Confidencen bei Stockholm an junge, vielversprechende Tenöre vergeben.

Gösta Winbergh – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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